Rezeptabrechnung

Diagnose: HiMi ja, Arzneimittel nein APOTHEKE ADHOC, 29.08.2018 09:26 Uhr

Berlin - Muss die Diagnose auf das Rezept? Die Antwort lässt sich nicht pauschal für alle Verordnungen geben. Fakt ist jedoch: Bei Hilfsmitteln muss der Arzt die Indikation vermerken. Bei Arzneimitteln muss er den Grund der Verordnung dagegen nicht nennen, er kann aber. Apotheker unterliegen dann der Prüfpflicht. Diagnose: ja, nein, vielleicht?

Hilfsmittel:
Die Hilfsmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) regelt die gesetzlichen Vorgaben zu Rezepten, die zulasten der Kassen abgerechnet werden. In § 7 Absatz 2 heißt es: „In der Verordnung ist das Hilfsmittel so eindeutig wie möglich zu bezeichnen, ferner sind alle für die individuelle Versorgung oder Therapie erforderlichen Angaben zu machen. Die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt soll deshalb unter Nennung der Diagnose und des Datums […] angeben.“

Demnach ist der Arzt zur Angabe der Diagnose verpflichtet. Kommt er dem nicht nach, darf der Apotheker heilen. Jedoch ist die Ergänzung vom Arzt gegenzuzeichnen. Festgelegt ist dies in Absatz 4: „Änderungen und Ergänzungen der Verordnung von Hilfsmitteln bedürfen einer erneuten Arztunterschrift mit Datumsangabe.“

Hilfsmittelrezepte sind außerdem mit der Ziffer „7“ zu kennzeichnen. Dazu werden die Felder, die die Ergänzungen zur Verordnung anzeigen und sich links neben der Apotheken-IK befinden, genutzt. Im Feld Hilfsmittel muss die Ziffer „7“ angegeben sein. Fehlt der Zusatz oder die Diagnose, kann retaxiert werden.

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