Stada Gesundheitsreport 2017

Lieber zum Apotheker als zum Tele-Doktor APOTHEKE ADHOC, 18.01.2018 14:34 Uhr

Berlin - Trotz des Siegeszuges von Digitalisierung und Social Media bevorzugen viele junge Menschen im Krankheitsfall den persönlichen Kontakt zum Arzt oder zum Apotheker. Immerhin nutzt ein Drittel der Befragten Apotheken als erste Anlaufstelle bei wichtigen gesundheitlichen Fragen. Das geht aus dem Stada Gesundheitsreport 2017 hervor. Dazu wurden 2000 Personen zwischen 18 und 24 Jahren befragt.

Gute Erklärungen und Freundlichkeit erwarten die jungen Erwachsenen in Deutschland zu allererst vom Arzt. Acht von zehn Befragten legen Wert darauf, dass sich der Arzt Zeit nimmt und Diagnosen gut erklärt. 71 Prozent erwarten Freundlichkeit. Mehr als der Hälfte ist zudem ein schneller Termin wichtig. Positive Bewertungen im Internet oder eine Online-Terminvergabe spielen hingegen nur für jeweils 12 Prozent eine Rolle.

Bei Diagnosen ist der Arzt jedoch oft erst die zweite Informationsquelle: Jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland recherchiert vor dem Arztbesuch auf eigene Faust im Netz, was er haben könnte. Das ist aber noch nicht alles an Vorbereitung: 67 Prozent überlegen sich schon vor dem Besuch in der Praxis, wie sie ihre Symptome beschreiben können. Nur 16 Prozent sagen, sie bereiten sich gar nicht auf einen Arztbesuch vor.

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