Grünenthal/AstraZeneca

811 Millionen Euro: Nexium und Vimovo wechseln Besitzer APOTHEKE ADHOC, 31.10.2018 08:11 Uhr

Berlin - Von AstraZeneca zu Grünenthal: Die europäischen Rechte für Nexium (Esomeprazol) und die globalen Rechte, mit Ausnahme von Japan und den USA, für Vimovo (Naproxen/Esomeprazol) gehen nach Aachen. Für umgerechnet 811 Millionen Euro soll der Vertrag vollzogen werden.

„Diese Akquisition ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte Grünenthals und ein wichtiger Schritt hin zu unserer Vision einer schmerzfreien Welt für Patienten“, so Grünenthal-CEO Gabriel Baertschi. Das Familienunternehmen will mit der Übernahme der Rechte die führende Position im Bereich der Schmerztherapie stärken. Nach eigenen Angaben ist Grünenthal einer der weltweit führenden Hersteller im Bereich der innovativen Schmerzbehandlung und verwandter Therapien. „Grünenthals große Schmerzkompetenz und die gut etablierten Produkte Nexium und Vimovo passen daher strategisch perfekt zusammen“, so Baertschi.

Entsprechend dem Vertrag wird Grünenthal die exklusiven Vermarktungsrechte für den Protonenpumpenhemmer (PPI) in den zugelassenen Indikationen in 33 europäischen Ländern übernehmen. Trotz abgelaufenem Patentschutzes generierte Nexium im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 248 Millionen US-Dollar (entsprechend 220 Millionen Euro). Auf Vimovo, das ist mehr als 30 Ländern erhältlich ist, entfiel 2017 ein Umsatz von 79 Millionen US-Dollar (entsprechend 70 Millionen Euro). In den meisten europäischen Märkten besteht noch bis 2025 ein Patentschutz.

Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Ein Abschluss werde noch für Dezember erwartet.

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