GfK-Vertrauensstudie

Apotheker büßen Vertrauen ein APOTHEKE ADHOC, 22.03.2018 15:22 Uhr

Berlin - Die Deutschen vertrauen Feuerwehrleuten, Sanitätern und Krankenschwestern und -pflegern am meisten, Politikern mit Abstand am wenigsten. Apotheker sind immerhin unter den Top 10, wie es aus der aktuellen Studie „Trust in Professions“ der GfK-Vereine hervorgeht. Im Vergleich zur Vorgängerstudie haben sie allerdings an Vertrauen verloren, wenn auch nur ganz leicht.

Zwar haben Apotheker laut der Studie geringfügig an Vertrauen eingebüßt. Immerhin 87 Prozent der Deutschen vertrauen ihnen aber weiterhin. Dennoch haben Pharmazeuten gegenüber dem Jahr 2016 drei Prozentpunkte verloren und rutschten von Platz 4 auf Platz 7 ab. Damit liegen deutsche Apotheker leicht unter dem internationalen Durchschnitt (87,9 Prozent). Das höchste Vertrauen genießen Apotheker gemäß der Studie im Iran (96,1 Prozent), gefolgt von Indonesien (93,2 Prozent) sowie Großbritannien und Frankreich mit je 93 Prozent. Den niedrigsten Vertrauenswert erreichen südkoreanische Apotheker (69,7 Prozent). Auch in Kenia (71,8 Prozent) und Russland (73,8 Prozent) ist das Vertrauen der Menschen gegenüber Pharmazeuten vergleichsweise gering.

An der Spitze liegen zumindest in Deutschland wie üblich die „Helden“-Berufe. Angeführt wird das GfK-Vertrauensranking von Feuerwehrleuten und Sanitätern, die jeweils auf 96 Prozent kommen, gefolgt von Pflegeberufen (95 Prozent), Ärzten (89 Prozent) sowie Bus- und Bahnführer sowie Piloten, denen jeweils knapp 90 Prozent der Deutschen vertrauen. Damit bleibt das Vertrauen in diese Spitzengruppe konstant hoch. Merkliche Vertrauenszuwächse in Berufsgruppen sind 2018 aber auch nicht zu verbuchen.

In der unteren Hälfte des Rankings sieht es allerdings anders aus. Dort zeigen sich größere Rückgänge: So verzeichnen Rechtsanwälte ein Minus von fünf Prozentpunkten auf 67 Prozent. Im selben Umfang büßen Profisportler und Profifußballer an Zustimmung ein (2016: 42 Prozent; 2018: 37 Prozent). Um einige Prozentpunkte sinkt auch das Vertrauen in Banker (von 43 auf 40 Prozent) und Pfarrer (von 61 auf 57 Prozen

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