Immer wieder stehen Banken im Visier von Kriminellen. Aktuell werden Phishing-Mails verschickt, in denen mit einer Sperrung des Kontos gedroht wird. Die Betrüger wollen die persönlichen Daten der Empfänger erlangen.
Eine aktuelle Phishing-Mail im Namen der Apobank weist die Empfänger auf „Unstimmigkeiten“ im Betreff hin. „Vor einer Weile haben wir Sie aufgefordert, Ihre persönlichen Daten zu überprüfen und zu bestätigen“, heißt es direkt unter dem Logo des Geldinstituts.
Eine solche turnusmäßige Prüfung sei gesetzlich erforderlich. „Den uns vorliegenden Unterlagen zufolge haben wir die Bestätigung auf Ihrer Seite noch nicht erhalten. Bitte führen Sie den Vorgang schnellstmöglich zu Ende. Der Vorgang nimmt lediglich wenige Minuten in Anspruch“, heißt es weiter in der E-Mail.
Dann folgt die Forderung samt Drohung: „Bitte bringen Sie den Vorgang innerhalb der nächsten 7 Werktage zum Abschluss. Geht von Ihnen keine Bestätigung ein, werden wir Ihre Transaktionsfunktionen bis zur Bestätigung deaktivieren.“ Sollte keine Rückmeldung erfolgen, werde der Zugang nach Ablauf der Frist gesperrt.
In dem aktuellen Fall ging die Mail an einen Empfänger, der kein Apobank-Konto hat. Aber auch tatsächliche Bankkunden werden mit derartigen Anschreiben immer wieder belästigt. Die Bank selbst informiert auf ihren Internetseiten über verschiedene Betrugsmaschen.