Die Apobank warnt regelmäßig vor neuen Betrugsmaschen – die aktuellste Warnung: Anrufende geben sich als Angestellte der Apobank aus und wollen die Bankkarte zu Hause abholen. Ziel sei es, in den Besitz der Karte und gegebenenfalls der PIN zu gelangen.
Wie andere Banken steht auch die Apobank im Visier von Kriminellen. „Von diesen Betrugsmaschen sind alle Banken und Kundengruppen betroffen“, sagt eine Sprecherin. „Unser Ziel ist es, unsere Kundinnen und Kunden umfassend zu schützen und Schadensfälle zu verhindern. Dazu stehen wir selbstverständlich auch im Austausch mit den Strafverfolgungsbehörden.“
Seit etwa einer Woche gibt es der Apobank zufolge Hinweise auf eine Betrugsmasche, bei der sich Anrufende als Bankmitarbeitende ausgeben. „Unter einem Vorwand – etwa wegen angeblich verdächtiger Buchungen oder einer notwendigen Kartensperrung – kündigen sie an, dass die Bankkarte zu Hause durch einen Mitarbeitenden oder Kurier abgeholt werde“, warnt das Geldinstitut. Betrüger versuchten häufig, über gefälschte E-Mails, SMS oder Briefe an persönliche Daten zu gelangen. „Wer einem Link, QR-Code oder Button in einer solchen Nachricht folgt, kann auf eine täuschend echt aussehende Webseite geleitet werden“, heißt es. Dort würden teilweise Zugangsdaten, Kontaktdaten oder andere persönliche Informationen abgefragt. Auf diesem Weg könnten Betrüger unter anderem an private Telefonnummern gelangen und diese für weitere Betrugsversuche nutzen.
Die Apobank stellt klar: Kundinnen und Kunden würden niemals telefonisch dazu aufgefordert, bei der Verhinderung oder Aufklärung eines angeblichen Betrugsfalls mitzuwirken. Bankkarten würden niemals zu Hause abgeholt – weder durch Mitarbeitende noch durch beauftragte Personen. „Wir fordern Sie außerdem niemals dazu auf, Ihre PIN am Telefon oder persönlich weiterzugeben oder das Online-Banking über zugesandte Links oder QR-Codes aufzurufen, um dort sensible Daten zu aktualisieren.“
Betroffene sollten das Gespräch beenden und sich nicht unter Druck setzen lassen, rät die Bank. „Öffnen Sie angekündigten Abholern nicht die Tür und geben Sie weder Ihre Bankkarte noch Ihre PIN heraus.“ Seien bereits auf einer verdächtigen Webseite Daten eingegeben oder am Telefon sensible Informationen weitergegeben worden, solle man sich direkt an die Bank wenden.
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