Ruhestand

Flexiblere Rente für PTA & Co. Lothar Klein, 25.10.2016 13:42 Uhr

Berlin - Angestellte Apothekenmitarbeiter können künftig ihren Renteneintritt flexibler gestalten als bisher. Apotheker und PTA können dadurch ab Mitte 2017 bei vorgezogenen Renteneintritt mehr hinzuverdienen oder auch länger arbeiten und damit ihre Rente steigern. Der Bundestag hat dazu letzte Woche das „Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ (Flexirentengesetz) beschlossen.

Ziel ist es, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand zukünftig flexibler zu gestalten und gleichzeitig die Attraktivität für ein Weiterarbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus zu erhöhen. Diese Regelungen sollen zum 1. Juli 2017 in Kraft treten.

Ob Rentner neben ihrer Altersrente hinzuverdienen dürfen, ohne dass die Rente gekürzt wird, ist bislang abhängig von ihrem Alter. Ab Erreichen der Regelaltersgrenze dürfen sie unbegrenzt hinzuverdienen. Vor Erreichen der Regelaltersgrenze liegt die Hinzuverdienstgrenze derzeit bei 450 Euro im Monat. Zweimal pro Kalenderjahr darf der doppelte Betrag, also 900 Euro, verdient werden. Bei einem höheren Verdienst reduziert sich die Rente in Stufen auf zwei Drittel, die Hälfte, auf nur noch ein Drittel der vollen Rente oder sogar auf Null. Damit ist nun Schluss.

Zukünftig können Rentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze 6300 Euro im Jahr anrechnungsfrei hinzuverdienen. Die bisherige monatliche Grenze von 450 Euro wird aufgegeben. Über 6300 Euro hinausgehender Verdienst wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Liegt die Summe aus gekürzter Rente und dem Hinzuverdienst über dem bisherigen Einkommen – gemessen am besten Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre – wird der darüber liegende Hinzuverdienst zu 100 Prozent auf die verbliebene Teilrente angerechnet.

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