Ausbildung in Tschechien und Bosnien

Hürden bei der PTA-Anerkennung: Bayerisch und Galenik APOTHEKE ADHOC, 20.03.2019 07:41 Uhr

Berlin - Martina Zifcakova und Filip Petrovic aus der Johannes-Apotheke in Gröbenzell haben eine aufregende und lernintensive Zeit hinter sich: Beide haben im Ausland bereits ihre PTA-Ausbildung absolviert. Nun galt es diese auch in Deutschland anerkennen zu lassen. Im Januar hielten sie die langersehnten Urkunden endlich in der Hand. Der Weg war nicht leicht, sondern mit Problemen und Hürden verbunden.

„Ich habe gehofft, dass wenigstens ein Teil der Prüfungen anerkannt wird“, sagt Zifcakova. Doch so war es leider nicht: Damit die beiden als PTA in einer Apotheke in Deutschland arbeiten dürfen, mussten sie entweder erneut zwei Jahre die PTA-Schulbank drücken oder all ihr Können an einem einzelnen Tag unter Beweis stellen. Die beiden setzten alles auf eine Karte und entschieden sich für den Prüfungstag bei der Regierungsbehörde von Oberbayern. Ungefähr zwei Jahre dauerte der Prozess insgesamt.

Bis zum Zeitpunkt der Anerkennung arbeiteten die beiden als „PTA-Anwärter im Anerkennungsverfahren“ in der Klinikversorgung. „Wir durften alles machen, außer selbst herstellen“, erklärt Petrovic. Zifcakova wollte vor der Prüfung jedoch nochmal einen Einblick in den Alltag der öffentlichen Apotheke werfen: Nach Rücksprache mit ihrem Chef Christian Sickau durfte sie zweimal die Woche ihren Kolleginnen am HV-Tisch über die Schulter schauen.

Zifcakova lernte mit dem Unterrichtsmaterial und den Schulordnern einer frisch gebackenen PTA-Kollegin. „Das hat mir mehr geholfen als irgendwelche Bücher.“ Die Kollegen hätten den beiden beispielsweise auch die Gesetze und deren genaue Bedeutung in der Praxis vermittelt. „Unter den Paragraphen kann man sich nicht viel vorstellen“, sagt Zifcakova. Ohne die Hilfe der anderen Mitarbeiter wären die Prüfungen noch schwieriger geworden.

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