Mietverträge

Fünf Tipps zu Leihgeräten

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Berlin -

Apotheken sind Mietstationen für Babywaagen, Milchpumpen oder Inhalationsgeräte. Nicht nur bei der Abrechnung zu Lasten der Krankenkassen sind viele Besonderheiten zu beachten, auch für den Verleih an sich ist an einiges zu denken. Fünf Tipps zu Mietverträgen, Reinigung und Dokumentation.

Tipp eins: Mietvertrag – an alles gedacht? Wird ein Leihgerät in der Apotheke zur Verfügung gestellt, wird zwischen dem Kunden und der Apotheke ein Mietvertrag abgeschlossen. Dieser sollte alle wichtigen Details zur Miete festhalten und keine Fragen offen lassen. Mieter und Vermieter sollten alle Punkte des Vertrages durchsprechen, bevor beide Parteien unterschreiben. Medela bietet für Milchpumpen einen vorgefertigten Mietvertrag an. Die Gerätenummer und das Leihgerät sollten im Vertrag aufgeführt werden. Weiterhin sind die Daten des Mieters festzuhalten: Name, Adresse, Telefonnummer und Personalausweisnummer.

Die Mietkonditionen sollten aufgeführt werden, es empfiehlt sich die Mietgebühr für einen Tag festzuhalten und zusätzlich den Mietzeitraum für den eventuell ein Kassenrezept vorliegt festzuhalten, so weiß der Kunde, wann er das Gerät zurückbringen oder eine neue Verordnung nachreichen muss. Bringt er kein neues Rezept und auch das Gerät nicht zurück, muss dem Kunden vermittelt werden, dass er selbst für die Kosten aufkommen muss.

Für die Anwendung von Milchpumpen und Inhalationsgeräten benötigen die Kunden ein entsprechendes Zubehörset, dessen Kauf oder Erhalt zu Lasten der Kasse festgehalten werden sollte. Dazu kann der Produktname mit der PZN und dem Preis dokumentiert werden. Dies kann wichtig sein, wenn die Kunden ein Kassenrezept nachreichen und die vorgestreckten Kosten erstattet bekommen. Dem Kunden sollte vermittelt werden, dass alle Teile des Zubehörsets in seinen Besitz übergehen und nicht an die Apotheke zurückgegeben werden.

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