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Fünf Tipps zur Behandlung von Aphthen

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Berlin -

Aphten sind kleine, meist harmlose Entzündungen von Zahnfleisch, Lippen, Gaumen oder Zunge. Die charakteristischen gelblich-weißen Bläschen sind von einem roten, entzündeten Saum umgeben. Sie bereiten Betroffenen trotz ihrer unscheinbaren Größe meist starke Schmerzen und behindern sie beim Essen, Trinken oder Sprechen.

Die Ursachen von Aphthen sind bis heute nicht vollständig geklärt, jedoch weiß man mittlerweile, dass mechanische Reize, genetische Faktoren, Stress und Hormonschwankungen mögliche Auslöser sind. Aphthen sind nicht ansteckend und heilen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.

Tipp eins: Mineralstoffmangel abklären lassen. Fast jeder Deutsche hat in seinem Leben einmal mit Aphthen zu tun. Treten sie jedoch häufiger auf, sollte man beim Hausarzt unbedingt einen Mineralstoffmangel abklären lassen. Ein Zink- oder Vitamin-B12-Mangel zum Beispiel kann die Entstehung der unangenehmen Bläschen begünstigen. Bei einem festgestellten Mangel kann dann individuell das fehlende Vitamin substituiert werden.

Tipp zwei: Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausschließen. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten können zu Aphthen führen. Vor allem eine Glutenunverträglichkeit kann sich neben den typischen Symptomen wie Verdauungsbeschwerden oder Kopfschmerzen auch in Form solcher Entzündungen äußern. Betroffene sollten ihre Ernährung besonders beobachten um eventuelle Unverträglichkeiten auszuschließen. Treten die Beschwerden nach dem Konsum bestimmter Lebensmittel auf, sollte abgeklärt werden, ob es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit handelt.

Tipp drei: Immunsystem stärken. Stress im Job oder in der Familie kann unser Immunsystem schwächen. Aber auch nach Infektionen braucht unser Abwehrsystem oft noch einige Zeit, um sich zu regenerieren. Grade in solchen Phasen kann es oft zum Ausbruch von Aphthen kommen. Um dem entgegenzuwirken, kann man das Immunsystem gezielt stärken mit Hilfe von Vitamin C oder Zink Präparaten (etwa Cetebe Abwehr plus, Unizink). Auch orthomolekulare Präparate können hier zum Einsatz kommen (zum Beispiel Orthomol immun).

Tipp vier: auf besondere Mundhygiene achten. Gerade um weitere Infektionen im Mundraum zu vermeiden, sollte man auf eine besondere Hygiene achten. Antiseptische Mundspülungen (Salviathymol, Kamistad Mundspüllösung) helfen, Bakterien abzutöten und weitere Infektionen zu vermeiden. Auch spezielle Pinselungen mit entzündungshemmenden oder adstringierenden Wirkstoffen können punktuell aufgetragen das Infektionsrisiko senken (Pyralvex, Kamillosan).

Tipp fünf: Schmerzen lindern mit lokal betäubenden Arzneiformen. Bei starken Schmerzen helfen Salben oder Sprays, die die betroffene Stelle oberflächlich betäuben (Kamistad Gel). So wird zwar nicht die Ursache bekämpft, die unangenehmen Beschwerden werden jedoch gelindert.

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