Abschreiber fallen immer auf

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Berlin - Den theoretischen Teil der Prüfung haben angehende PTA der diesjährigen Abschlussjahrgänge hinter sich gebracht. Nächste Hürde: die mündliche Prüfung. Nach der sechsmonatigen praktischen Ausbildung in der Apotheke werden die Schüler zum Arbeitstagebuch und allgemeinen Themen aus dem Alltag befragt.

PTA-Anwärter müssen während ihrer Ausbildung in der Apotheke ein Arbeitstagebuch führen. Darin soll der Herstellungs- beziehungsweise der Untersuchungsgang von je vier Arzneimitteln protokollartig wiedergegeben werden. Zudem sollen zwei Themen aus der Praxis beschrieben werden.

An der PTA-Lehranstalt in Köln (PTAL) werden die angehenden PTA im September und im März geprüft. Bei den Themen zur Apothekenpraxis würden Beratungsgespräche oder Schilderungen von speziellen Aktionen wie etwa zum Venenmessen gerne gelesen, sagt Schulleiterin Dagmar Hußmann.

Die Tagebücher werden streng kontrolliert: „In Köln kommen die meisten Prüfer aus öffentlichen Apotheken extra vorher in die Lehranstalt, um sie sich in Ruhe durchzulesen“, so Hußmann. „Es fällt immer auf, wenn nur abgeschrieben wurde.“ In diesen Fällen fragten die Prüfer intensiver nach.

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