„Oben-ohne“-Attacke gegen Spahn

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Femens Ziel sei es nie, zu gefallen. „Wir ziehen uns nicht für dich aus. Sondern um die Öffentlichkeit auf deine frauenfeindliche Politik aufmerksam zu machen“, schreibt die Organisation bei Facebook. „Wer kritische Kommentare löscht, ist nicht an einem Dialog interessiert. Frauen lassen sich nicht länger von der Politik bevormunden und ignorieren.“

Die Organisation kritisiert, dass mit der Abtreibungsstudie Frauen nur verlieren könnten. „Kommt dabei heraus, dass eine Abtreibung eine psychische Belastung mit sich bringt, kann dies als Vorwand genutzt werden, um Abtreibungen weiterhin zu verbieten oder den Zugang darauf noch weiter einzuschränken“, so Femen. Komme heraus, dass der Großteil der Frauen keine nennenswerten psychischen Probleme nach einer Abtreibung habe, könne die Studie so ausgelegt werden, dass Frauen Abtreibungen zu locker sehen und man den Fötus vor ihrer Entscheidung schützen müsse.

„Gewinner dieser Studie sind in jedem Fall die Abtreibungsgegner und selbsternannten Lebensschützer. Frauen werden beim Thema Abtreibung (weiterhin) behandelt als wären sie unmündige Bürgerinnen.“ Femen schlägt vor, mit den 5 Millionen Euro lieber die psychischen und physischen Folgen eines Abtreibungsverbots zu untersuchen. „Oder die negativen Folgen, die ein Gesundheitsminister wie Jens Spahn, hat.“

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