Versorgung auf dem Land

Landarzt-Mangel: Was die Bundesländer tun dpa, 03.01.2018 14:03 Uhr

Mainz - Stipendien oder Studienplätze nur für angehende Landärzte – mit diesen und anderen Initiativen versuchen die Bundesländer, dem Landärztemangel vorzubeugen. Hier ein Blick auf einige Flächenländer.

Mecklenburg-Vorpommern setzt unter anderem auf Sonderstipendien für Medizinstudenten. Monatlich erhalten angehende Mediziner, die nach einem Bewerbungsverfahren ausgewählt wurden, an den beiden Landesuniversitäten in Rostock und Greifswald monatlich 300 Euro. Das Stipendium läuft maximal vier Jahre und drei Monate. Die Jungmediziner müssen dafür nach dem Studium für mindestens fünf Jahre als Arzt auf dem Land oder im öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten.

Niedersachsen: Dort gibt es derzeit noch keine unterversorgte Region, dennoch stellt man sich auch hierzulande auf einen drohenden Mangel in den nächsten Jahren ein. Die Kassenärztliche Vereinigung fordert die Schaffung von bis zu 200 zusätzlichen Medizinstudienplätzen. Davon sollten zehn Prozent für Studenten reserviert werden, die sich dazu verpflichten, später als Hausarzt in unterversorgte Gebiete zu gehen.

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