LAV gegen Extremismus

Groeneveld: „Menschlichkeit kennt keine Ausgrenzung“

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Berlin -

Eine klare Absage an „Extremismus jeglicher Art“ erteilt der Landesapothekerverband Niedersachsen (LAV). „Apotheken stehen allen Menschen offen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem persönlichen Hintergrund. Respekt, Menschlichkeit und fachliche Verantwortung sind die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Für Ausgrenzung, Hass und Hetze ist dabei kein Platz“, so Berend Groeneveld, Vorstandsvorsitzender des LAV.

Man bekenne sich zu einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft und stehe für Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung im pharmazeutischen Berufsstand. Diese Position habe der LAV bereits 2024 bekräftigt und mit der gesamten Standesvertretung zum Deutschen Apothekertag (DAT) 2026 erneuert. Menschlichkeit, Toleranz, Freiheit, Gleichberechtigung und eine demokratische Grundordnung seien die Werte, die die Apothekerschaft teile.

Apotheken böten Arbeitsplätze für Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und mit ihren individuellen Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen. „Sie bereichern das Miteinander, fördern gegenseitiges Lernen und stärken eine Arbeitskultur, die von Offenheit und gegenseitiger Anerkennung geprägt ist“, betont der LAV.

„Unsere vielfältigen Apothekenteams leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag dazu, die Arzneimittelversorgung der Menschen Tag für Tag sicherzustellen. Als weltoffener und toleranter Berufsstand dürfen wir nicht zulassen, dass extremistische Kräfte unsere Demokratie untergraben“, erklärt Groeneveld nachdrücklich.

Menschenverachtende Äußerungen, Antisemitismus und jede Form von Extremismus haben keinen Platz; demokratische Werte gelte es gesamtgesellschaftlich zu schützen für ein respektvolles Miteinander.

„Menschlichkeit kennt keine Ausgrenzung. Vielfalt ist unsere Stärke. Demokratie ist unsere gemeinsame Verantwortung“, betont der LAV-Chef.

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