Apothekenhonorar

ABDA: Erst Gespräche, dann Plakate

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Berlin -

Die ABDA wird lauter. Im Streit um die Anpassung des Fixzuschlags sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die „sich an verschiedene Zielgruppen richten und deren Einsatz sich an den weiteren Entwicklungen orientieren wird“. Schon in der kommenden Woche soll es losgehen. Die Apotheker wollen unter anderem mit Politikern und den Beamten der Ministerien über Fehler bei der Berechnung des Honorars reden, zum Beispiel den nicht berücksichtigten Inflationsausgleich. Kampagnen sind optional, werden aber schon einmal vorbereitet.

 

Geplant sind außerdem Hintergrundgespräche sowohl mit der Fachpresse als auch mit überregionalen Leitmedien und Regionalmedien. Außerdem soll ein Flyer als Kopiervorlage entwickelt werden, mit dem die Apotheker vor Ort ihre Kunden informieren können.

Vorbereitet wird eine Anzeigenkampagne in überregionalen und regionalen Medien und eine Kampagne mit Flyer und Plakate in den Apotheken.

Ihren Unmut wird die ABDA auch in ihrer Stellungnahme im Rahmen des Anhörungsverfahrens Luft machen. Der Gesamtvorstand findet den vorgeschlagenen Betrag von 8,35 Euro „völlig unzureichend“.

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