Rimegepant

Vydura zur täglichen Migräneprophylaxe

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Berlin -

Vydura (Rimegepant) kann jetzt auch täglich zur Migräneprophylaxe eingesetzt werden. Bislang erfolgte der Einsatz im Abstand von 48 Stunden.

Rimegepant ist ein niedermolekularer Calcitonin-Gene-Related-Peptide (CGRP)-Rezeptorantagonist. Die vermehrte Ausschüttung des Neuropeptids wird mit der Migräne in Zusammenhang gebracht. Rimegepant wirkt hemmend auf die nozizeptive Signalübertragung und Vasodilatation, die über CGRP vermittelt wird.

Der Wirkstoff aus der Gruppe der Gepante wird eingesetzt zur Akuttherapie der Migräne mit oder ohne Aura bei Erwachsenen sowie zur präventiven Behandlung von episodischer Migräne bei Erwachsenen, die mindestens vier Migräneattacken pro Monat haben.

Bislang lag die empfohlene Dosis zur Prophylaxe der Migräne bei 75 mg jeden zweiten Tag. Jetzt ist auch eine tägliche Einnahme möglich. Die Auswahl des Dosierungsschemas sollte basierend auf der Wirksamkeit und Verträglichkeit individuell an den Patienten angepasst werden.

Die häufigste Nebenwirkung von Romegepant ist Übelkeit. Überempfindlichkeit, einschließlich Dyspnoe und starkem Ausschlag, trat bei weniger als 1 Prozent der behandelten Patienten auf, teilweise allerdings auch noch Tage nach der Anwendung. Interaktionen unter anderem bei CYP3A4-Beteiligung und P-Glykoproteinen müssten beachtet werden.

Die Langzeitsicherheit von Rimegepant wurde in zwei einjährigen unverblindeten Verlängerungsstudien untersucht. 1662 Patienten erhielten Rimegepant für mindestens sechs Monate und 740 Patienten erhielten Rimegepant für zwölf Monate als Akuttherapie oder als Prophylaxe. Aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung des Arzneimittels während der Schwangerschaft vermieden werden.

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