Lieferengpässe

Azopt: Bestellmengen angepasst APOTHEKE ADHOC, 12.03.2018 13:36 Uhr

Berlin - Nicht alle Großhändler können Azopt 10 mg/ml (Brinzolamid) derzeit liefern. Und so landen die Augentropfen in einigen Regionen in den „Dispo-Töpfen“ der Apotheken. Der Hersteller Novartis erklärt den Engpass.

„Unser Anspruch ist, die optimale Versorgung aller Patienten zu gewährleisten. Dies können wir nur dann erreichen, wenn wir unsere Arzneimittel kontinuierlich und in angemessener Höhe und Verteilung bereitstellen. Wir bitten daher um Verständnis, dass Bestellmengen gegebenenfalls vorübergehend entsprechend angepasst werden müssen“, so der Konzern. Einige Apotheken konnten weder die Packung mit einer Flasche à 5 ml noch die Packung mit drei Flaschen bestellen.

„Aufgrund der ungewohnt hohen Nachfrage nach Azopt sind die Reichweiten beim Großhandel zum Teil gering. Es kann vorgekommen sein, dass einzelne Großhändler kurzzeitig ihre Apotheken unterschiedlich stark bedienen konnten“, räumt Novartis ein. Aber nicht nur das Original, sondern auch der Reimport von ACA Müller war nicht lieferbar.

Ein Ende des Engpasses scheint jedoch in Sicht. „Seit Ende letzter Woche werden Bestellungen beider Packungsgrößen wieder umfassend bedient, sodass die Lagerreichweiten beim Großhandel wieder ansteigen.“

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