Zulassung für Eperzan

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Berlin -

In den kommenden Monaten wird mit Eperzan (Albiglutide) ein neuer Agonist des Glucagon-Like-Peptid (GLP-1) auf den Markt kommen. Die europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt die Zulassung des Antidiabetikums von GlaxoSmithKline (GSK), das als Pulver und Lösung zur Injektion in den Dosierungen 30 und 50 Milligramm zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt werden soll.

Albiglutide ist ein GLP-1-Analogon, das an Albumin gebunden ist. Dadurch steigt die Halbwertszeit deutlich; Eperzan muss nur einmal wöchentlich subcutan verabreicht werden. Als Monotherapie oder in Kombination mit Insulin soll Eperzan eingesetzt werden bei Diabetikern, die Metformin nicht vertragen.

GLP-1-Analoga fördern unter anderem die Insulinproduktion und -freisetzung, drosseln die Glucagon-Produktion und verzögern die Magenentleerung. Eperzan hat keinen Effekt auf das Körpergewicht. Häufigste Nebenwirkungen sind Übelkeit, Durchfall und Reaktionen an der Einstichstelle.

Mit Bydureon (Exenatide, Lilly) ist derzeit nur ein Präparat mit einer einmaligen wöchentlichen Dosierung zugelassen. Weitere verfügbare GLP-1-Agonisten müssen täglich appliziert werden: Victoza (Liraglutide, NovoNordisk) und Lyxumia (Lixisenatid, Sanofi) einmal tägich subcutan und Byetta (Exenatid, Lilly) zweimal täglich.

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