Öko-Test lobt Therapieallergene

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Berlin - Öko-Test widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem Schwerpunkt Allergien. Dafür wurden 36 Präparate zur Hyposensibilisierung getestet. Insgesamt schneiden die verschreibungspflichtigen Arzneimittel positiv ab. Abzüge gab es für die Verwendung von Hilfsstoffen wie Phenol und Aluminiumhydroxid.

Testsieger sind drei Produkte: Marktführer Alk-Abelló schnitt mit den Sublingualtabletten gegen Gräserpollen von Wiesenlieschgras mit „sehr gut“ ab. Auch die Tabletten gegen Pollen von Wiesenknäuelgras, Gewöhnlichem Ruchgras, Deutschem Weidelgras, Wiesenrispengras und Wiesenlieschgras von Stallergenes sowie die Lösung zur sublingualen Anwendung gegen Pollen von Birke, Erle und Hasel erhielten das beste Testergebnis.

Elf Produkte erhielten das Gesamturteil „gut“, darunter Präparate von Hal Allergy und Bencard Allergie. Neun Produkte von Allergopharma (Merck) sind laut Öko-Test „befriedigend“. Die Injektionssuspensionen wurden unter anderem wegen der verwendeten Hilfsstoffe abgewertet. Öko-Test bemängelte, dass der Aluminiumgehalt auf Nachfrage nicht mitgeteilt worden sei.

„Für diese verbraucherunfreundliche Intransparenz gibt es Abzüge“, heißt es in dem Bericht. Man gehe aber davon aus, dass sich der Hersteller an die gesetzlichen Vorgaben halte. Aluminium werde kritisiert, sich schädlich auf das Nervensystem und die Fortpflanzung auszuwirken. Im Testergebnis Wirksamkeitsbelege und Fachinformation schnitten die Präparate von Allergopharma mit „sehr gut“ ab.

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