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Berlin - Viele „DDR-Arzneimittel“ aus der Selbstmedikation werden auch heute vor allem in den neuen Bundesländern viel nachgefragt. Eine aposcope-Umfrage belegt, dass eine deutliche Mehrheit findet, dass die Produkte auch knapp 30 Jahre nach der Deutschen Einheit ihre Berechtigung haben: 92 Prozent der befragten Apotheker und PTA finden, dass Medikamente aus der ehemaligen DDR mehr als Nostalgie sind.

Konkret sollten sich die 154 befragten Apotheker und PTA aus den neuen Bundesländern zu der Aussage positionieren: „Marken aus der ehemaligen DDR sind mehr als Nostalgie und haben nach wie vor eine Berechtigung.“ Mehr als neun von zehn stimmten dem ganz oder teilweise zu. Die Zustimmung steigt mit dem Alter der Befragten noch, in der Gruppe der Ü50-Jährigen liegt sie bei fast 100 Prozent.

Allerdings sehen nicht alle so positiv in die Zukunft, was die ehemaligen DDR-Präparate angeht: 71 Prozent stimmten der Aussage zu: „Marken aus der ehemaligen DDR werden von älteren Leuten nachgefragt und sterben irgendwann aus.“ Vor allem die jüngeren (20 bis 29 Jahre) vermuten, dass sich nicht alle Präparate dauerhaft in der Sichtwahl halten werden.

Und bei dieser Einschätzung schwingt offenbar durchaus Bedauern mit. Denn 79 Prozent finden schon jetzt, dass mehr Marken aus der ehemaligen DDR hätten erhalten bleiben sollen. Und sogar 86 Prozent sind der Meinung, dass die Marken aus der ehemaligen DDR auch eine Chance in den alten Bundesländern hätten, wenn die Hersteller sie besser vermarkten würden.

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