Ein Hund für 100.000 Dollar – Korea klont

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Inzwischen hat sich die Aufregung um Deutschlands ersten Klon-Hund gelegt. Wegen des Trubels will die Familie lieber anonym bleiben. Seit April dieses Jahres lebt der neue Marlon in Mittelsachsen. „Er hat sich sehr gut eingelebt“, berichtet Sven J. Er selbst wäre schon zufrieden, wenn der Hund „50 oder 60 Prozent des alten Marlon“ hätte: „Er hat aber 100 Prozent. Wir hätten nicht für möglich gehalten, dass sein Verhalten und sein Charakter identisch sein könnten.“ Nur die Farbgebung sei an einer Stelle anders. Der Klon hat einen braunen Fleck über einem Auge, das Original trug ihn auf dem Kopf. „Man kann denken, es ist ein und derselbe“, sagt der Hundebesitzer. Marlon sei kerngesund, man habe Herz, Blut und andere Werte wiederholt überprüfen lassen.

Seit Gründung der Firma im Jahr 2006 bis heute wurden laut Sooam 1435 Hunde von dem Unternehmen erfolgreich geklont. Sooam beschäftigt sich auch mit dem Klonen von Kühen und Schweinen und arbeitet zurzeit an der „Wiederherstellung und Wiederansiedlung gefährdeter Hundearten und anderer Arten durch die Klon-Technologie“, wie es heißt.

Die Zahl der Kunden, die sich für das Klonen ihres Haustiers entscheiden, ist den Angaben zufolge aus langer Sicht gesehen stabil. Doch die Anfragen seien zahlenmäßig etwas zurückgegangen. „Der wichtigste Grund dafür ist, dass neue Unternehmen in den USA und China in den Markt eingetreten sind“, sagt die Sprecherin. Der größte Teil der Anfragen komme jetzt aus Großbritannien, Japan, Russland, China und Südostasien – vor zwei Jahren kamen über die Hälfte noch aus den USA.

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