Wort & Bild-Verlag

Apowalk: Instagrammer besuchen Apotheken

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Berlin -

Apowalk heißt das Format, mit dem der Wort & Bild Verlag auf Instagram vor allem jüngere Menschen auf die Bedeutung der Vor-Ort-Apotheken aufmerksam machen will. Die Idee stammt aus Österreich, der erste deutsche Apowalk fand in der Münchner St.-Johannis-Apotheke statt. Sie soll nicht die einzige Apotheke bleiben. Der Verlag will die Veranstaltungsreihe schon bald fortsetzen.

Für ein paar Stunden öffnete Martin Wiesbeck nach Feierabend die Türen seiner St.-Johannis-Apotheke und gewährte insgesamt 15 Instagrammern einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Dabei stellte der Apotheker seine tägliche Arbeit vor und führte durch die Räume der Apotheke, die als eine der besterhaltenen historischen Apotheken Münchens gilt.

Gemeinsam mit den Teilnehmern verkostete Wiesbeck außerdem eine selbstgekochte chinesische Hühnersuppe mit Heilkräutern und vermittelte spannende Einblicke in die Aufgaben der Apotheke. „Die jungen Menschen waren überaus interessiert, stellten viele Fragen zum Berufsbild des Apothekers und zu den Abläufen in einer Apotheke“, berichtet Wiesbeck. Und sie posteten fleißig und live zahlreiche Fotos auf Instagram.

Initiator der Aktion ist der Wort & Bild Verlag. Damit wird die auf Instagram sehr populäre Idee der „Instawalks“ aufgegriffen: Unerschlossene und versteckte Winkel einer Stadt werden dabei erforscht und im Netz präsentiert. „Eine Apotheke mit ihren vielfältigen Angeboten, den oft jahrhundertealten Herstellungsmethoden und dem Wissen eines erfahrenen Apothekers ist für diesen Zweck ideal geeignet und bietet spannende Fotomotive“, erklärt Verlagschef Andreas Arntzen. „Mit diesem exklusiven Einblick in eine alteingesessene Apotheke starteten wir den Versuch, das junge Publikum in den sozialen Medien für die Vorzüge der wohnortnahen Apotheke und diesen tollen Berufsweg zu begeistern.“


Das Interesse an dem Event war nach Angaben des Verlags so groß, dass aufgrund der limitierten Teilnehmerzahl sogar eine Warteliste eingerichtet werden musste. „Die jungen Leute waren sehr interessiert und haben unglaublich schöne und spannende Aufnahmen von unserer Apotheke gemacht“, sagt auch Wiesbeck. „Das war eine großartige Erfahrung für mich und bestärkt mich auf jeden Fall darin, weiterhin neue Wege in der Kundenansprache auszuprobieren.“

Der Verlag zeigte sich zufrieden mit der ersten Ausgabe des deutschen Apowalks und will das Format fortsetzen. Wann und in welchen Apotheken die nächsten Events stattfinden, wird allerdings noch nicht verraten. Zunächst soll schon bald ein Film zum Apowalk in der St.-Johannis-Apotheke auf der Facebook-Seite des Wort & Bild Verlags veröffentlicht werden. Eindrücke von der Veranstaltung aus der Münchner St.- Johannis-Apotheke findet man unter dem Hashtag #apowalk auf Instagram.

Von der Idee eines solchen Formats ließen sich die Verantwortlichen in Baierbrunn offenbar bei der Digitalkonferenz VISION.A – veranstaltet von APOTHEKE ADHOC und Apotheken Umschau – begeistern. Dort präsentierte die damalige Pressesprecherin der Österreichischen Apothekerkammer, Gudrun Kreutner, ihre Digitalstrategie: Um auch sogenannte Digital Natives zu erreichen, nutzt die Kammer seit einigen Jahren intensiv moderne Kommunikationskanäle wie Facebook, Youtube, Twitter und Instagram. Ein Baustein waren die Apowalks.

„Emotionen lassen sich aber nur über Geschichten transportieren“, zeigte sich Kreutner bei der Digitalkonferenz überzeugt. Inzwischen hat sie die ÖAK verlassen und wird als Mitglied der Geschäftsleitung ab Mitte Februar die Unternehmenskommunikation beim Wort & Bild-Verlag leiten. VISION.A findet am 21. und 22. März in Berlin statt, auch in diesem Jahr erwarten die Teilnehmer hochkarätige Referenten und spannende Vorträge.

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