ABDA-Kinospots

Agent Hoëcker und ein nackter Po

, Uhr
Berlin -

Vor einem Jahr begann die ABDA mit Kino-Werbung für die Apothekerschaft. Als bekanntes Gesicht mimt Comedian Bernhard Hoëcker den Kunden. Vier neue Spots wurden jetzt veröffentlicht. Mit dabei ist auch wieder Daniela von Nida, die die Alte Apotheke im hessischen Groß-Zimmern leitet. Unter dem Motto „Apotheke. Hilft immer.“ geht es diesmal um Schlafprobleme und einen nackten Po.

Die ABDA geht in den neuen Spots auf vier Themen ein. Unter dem Stichwort „Vergesslichkeit“ kommt Hoëcker in die Offizin. Er fragt: „Haben Sie etwas gegen …?“ Als er ins Stocken gerät, springt die Apothekerin gleich ein und vervollständigt den Satz: „Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit?“

Der verblüffte Hoëcker freut sich, will dann aber doch wissen, woher sie das wusste. Charmant verweist die Pharmazeutin auf ihre weibliche Intuition und Erfahrung. Im anschließenden Szenenwechsel sieht man Hoëcker von hinten und hat einen Blick auf seinen nackten, verpixelten Po – er hat die Hose vergessen. Der rund 20 Sekunden dauernde Spot endet, nachdem die Apothekerin ihm eine Jeans gereicht hat.

Mit mehr Musik und Action kommt der Spot unter dem Stichwort „Bond“ daher. Hoëcker stellt einen Geheimagenten dar, der direkt von einer Schießerei in die Apotheke kommt. Er fragt: „Haben Sie es fertig? Hoffentlich geschüttelt, nicht gerührt.“ Im Hintergrund ist die Filmmusik der Agentenreihe James Bond zu hören. Die Apothekerin kontert: „Herr Hoëcker, das sind immer noch Zäpfchen.“

Im dem Film „Boxenstopp“ wird der hustende Hoëcker gleich von mehreren Apothekenangestellten gepflegt. Er betritt die Apotheke und erhält sofort einen Stuhl, eine Fiebermessung, ein Fußbad und zuletzt ein Heißgetränk. Ruhiger geht es im Spot „Schlafprobleme“ zu, in dem der Comedian nach einem von der Apothekerin vorgelesenen Märchen auf dem Boden einschläft.

Die Kinowerbung ist Teil der dritten Welle der ABDA-Imagekampagne „Näher am Patienten“. Im vergangenen Jahr wurden die Spots im Kino ausgestrahlt und durch regional geschaltete Radiowerbung begleitet.

Die Kampagne ist auf insgesamt drei Jahre angelegt. Im September 2014 – im Zuge des Deutschen Apothekertags (DAT) – hatte die ABDA Plakate verschickt. In den ersten beiden Monaten der Kampagne hatten laut ABDA bereits 7200 Apotheken Informationsmaterial bestellt, entweder zum Start der Kampagne im März oder zum Tag der Apotheke.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch
Mehr zum Thema
Apotheker kritisiert Homöopathie
„Placeboeffekt ist kein Therapieansatz“ »
„Ohne Dankeschön an uns“
Hänel: 20 Gratisleistungen der Apotheken »
Mehr aus Ressort
Frau wollten Partner mit Medikament umbringen
Beziehungsstreit: Mordversuch mit Marcumar »
Apotheker will Plattform nicht
Umschau-Werbung: Ärger wegen Gesund.de »

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres
Verstärkte Ausschüttung von Kortisol
Depression: Nachweisbar in Haaren»
Eistee mit Globuli gesüßt
Ärger um „HomöopaTea“»
Ware aus Frankreich und Italien
Sabril-Engpass: PZN für Not-Importe»
A-Ausgabe Oktober
90 Seconds of my life»
Kompetenter Begleiter für alle Leser:innen ab 60
my life Senioren»
Medizinprodukt oder Arzneimittel
Läusemittel: Welches ist erstattungsfähig?»
Debatte geht in die nächste Runde
EMA befürwortet Biosimilar-Austausch»
Jede Verordnungszeile einzeln
Mehrfachverordnungen: Wie wird beliefert?»