Sanicare

Anwältin: Schein war psychisch krank Carolin Bauer, 23.08.2016 09:53 Uhr

Berlin - Knapp einen Monat nach dem Tod des Apothekers Dr. Volkmar Schein gibt es neue Erkenntnisse: Der ehemalige Sanicare-Mitinhaber soll sich in diesem Jahr mehrfach in psychiatrischer Behandlung befunden haben. Wegen daraus resultierender Zweifel an seiner Geschäftsfähigkeit könnte aus Sicht seiner früheren Anwälte der Gesellschaftervertrag über die OHG fraglich sein – womöglich sogar der gesamte Sanicare-Deal.

Schein hat am 28. Juli Suizid begangen. Jetzt äußerte sich Anwältin Roya Comtesse von der Kanzlei Comtesse & Comtesse gegenüber APOTHEKE ADHOC zu den Hintergründen. Die Saarbrücker Kanzlei hat in dem Sanicare-Streit Schein sowie seine Witwe Ingrid Schein vertreten.

Bei Schein habe eine „weitreichende psychische Beeinträchtigung“ zur Selbsttötung geführt, so Comtesse. „Herr Dr. Schein befand sich auch im Verlauf dieses Jahres in kürzeren Abständen in einer langwierigen psychiatrischen Behandlung, unter anderem stationär.“

Angesichts dieser Erkrankung geht die Anwältin davon aus, dass bei Schein eine Geschäftsunfähigkeit bestanden hat. Diese habe spätestens zum Zeitpunkt der jeweils streitigen Vermögensübertragungen vorgelegen, so Comtesse. Unter Umständen sei dieser Zustand bereits gegeben gewesen, als Schein Sanicare aus der Insolvenzmasse erworben habe.

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