Wirkstärken 3 mg und 4,5 mg betroffen

Trulicity: Leere Fächer im Kühlschrank

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Berlin -

Trulicity (Dulaglutid) gehört für viele Diabetiker:innen zur festen Medikation. Hersteller Lilly meldet jedoch, dass einige Stärken aktuell nicht lieferbar sind. Nachschub wird erst im April erwartet.

Der in Trulicity enthaltene Wirkstoff Dulaglutid gehört zu den Inkretin-Mimetika. Das Arzneimittel ist zugelassen für erwachsene Patient:innen mit unzureichend kontrolliertem Typ 2-Diabetes mellitus unterstützend zu Diät und Bewegung.

Große Nachfrage, leere Fächer

Grund für die Lieferschwierigkeiten sei eine unerwartet große Nachfrage – unter anderem in Deutschland. „Aller Voraussicht nach werden wir ab Dienstag nächster Woche, also dem 1. März, bei zwei von vier Stärken dieses Arzneimittels nicht mehr lieferfähig sein“, erklärt Lilly in einem Informationsschreiben. Probleme gibt es bei den Wirkstärken 3 mg und 4,5 mg. „Hierbei handelt es sich um eine vorübergehende Ausnahmesituation“, versichert der Hersteller. Sämtliche Packungsgrößen der betroffenen Wirkstärken sind nicht lieferbar. Die niedrigeren Stärken 0,75 mg und 1,5 mg sind vom Engpass nicht betroffen.

Zwischenlösung bis April notwendig

Lilly geht davon aus, dass die Vorräte bei Großhändlern spätestens ab der zweiten Aprilhälfte wieder aufgefüllt sind. Patient:innen, die auf eine der nicht verfügbaren Wirkstärken eingestellt sind, sollen gemeinsam mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin eine Zwischenlösung besprechen. „Die Herstellung und Bereitstellung hochwertiger Medikamente für Menschen, die sie benötigen, hat bei Lilly oberste Priorität. Wir können Ihnen versichern, dass wir mit Hochdruck an der Lösung des Problems arbeiten, um diesen vorübergehenden Lieferengpass schnellstmöglich zu beheben.“

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