Notfallkontrazeptiva

Stada bringt „Pille danach“

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Berlin -

Ein Jahr nach dem OTC-Switch der „Pille danach“ kommen weitere Hersteller mit Generika auf den Markt. Demnächst führt Stadapharm das Produkt „Levonorgestrel Stada“ ein. Andere Unternehmen zögern noch.

Zum 1. Juni kommt das Notfallkontrazeptivum aus Bad Vilbel auf den Markt. Wie das Original enthält das Produkt 1,5 mg Wirkstoff und ist verschreibungsfrei. Auch Exeltis, Meda, Mylan und Teva haben bereits Zulassungen für LNG-Generika in der Tasche. Bei Meda und Teva liegt das Projekt derzeit auf Eis.

Bereits vor einem Jahr hatten Hexal (Unofem), Gedeon Richter (Postinor) und Aristo (Levonoraristo) entsprechende Generika zu PiDaNa von HRA Pharma eingeführt. Bislang konnten sich die Präparate nicht durchsetzen: Nach aktuellen IMS-Zahlen für das erste Quartal entfallen nach Packungen 3 Prozent auf Levonoraristo, 2 Prozent auf Postinor und 1 Prozent auf Unofem. Deutlich häufiger geht PiDaNa (29 Prozent) über den HV-Tisch.

Ganz vorn liegt mit 65 Prozent EllaOne. Das Präparat mit 30 mg Ulipristal kann bis zu 120 statt 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr angewendet werden und ist noch patentgeschützt.

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