Fiebersaft bis Ende November bestellbar

Phoenix: Nurofen als Sonderkontingent

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Berlin -

Fiebersäfte für Kinder sind weiterhin Mangelware, die Nachfrage nach Nurofen & Co. ist riesig. So überrascht eine Meldung des Großhändlers Phoenix, der ein Sonderkontingent anbietet.

Apotheken können kurzzeitig aufatmen und bis zum 30. November über die Sparangebote auf dem Phoenix-Portal den begehrten Fiebersaft von Reckitt bestellen: Nurofen sei in der Abfassung à 100 ml erhältlich, heißt es in einem Informationsschreiben des Großhändlers: „Zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung werde die maximale Bezugsmenge pro Apotheke und Monat auf 120 Packungen limitiert.“

Bestellt werden soll mindestens zwölf Packungen oder ein Vielfaches davon. Dabei behält sich Phoenix die Kürzung der Bestellung vor und weist darauf hin, dass die Lieferung nur erfolgen kann, solange der Vorrat reicht.

Angst vor Regressen bei Rezepturen

Ein Lichtblick für die von Personalmangel geplagten Apothekenteams, die teilweise auf die Anfertigung per Rezeptur ausgewichen sind. Nachdem auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) betonte, dass die Anfertigung einer Rezeptur die Ausnahme bleiben und auch nur in Betracht gezogen werden sollte, wenn Alternativen fehlen, nahm der Unmut weiter zu.

Umliegende Kinderarztpraxen verordnen Rezepturen aus Angst vor späteren Regressen nur vorsichtig, da industriell hergestellte Fiebersäfte viel günstiger sind.

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