Painbreak-Portfolio wächst weiter

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Berlin - Medac baut die Dachmarke Painbreak weiter aus. Mit Hydromorphon-Retardtabletten ist seit Monatsanfang ein weiteres Schmerzmittel auf dem Markt und das Portfolio komplett.

Fast ein Jahr ist es her, dass Medac unter der von PB Pharma übernommenen Dachmarke Painbreak Fentanyl-haltige Pflaster und Morphin-haltige Brause- und wenig später Retardtabletten auf den Markt brachte. In den folgenden Monaten wurde das Portfolio sukzessive erweitert. Zum Sortiment gehören inzwischen auch Oxycodon-Retardtabletten sowie die Fixkombination Oxycodon/Naloxon.

Seit Monatsanfang gehört Hydromorphon zur Produktfamilie. Der Wirkstoff ist als Retardtablette zu 4, 8, 16 und 24 mg in den Packungsgrößen 20, 50 und 100 Stück auf dem Markt. Hydromorphon ist zur Behandlung von starken Schmerzen indiziert. Der μ-selektive Opioidantagonist besitzt analgetische, anxiolytische, antitussive und sedative Eigenschaften. Für den Wirkstoff werden jedoch auch verschiedene unerwünschte Arzneimittelwirkungen beschrieben. Dazu zählen Stimmungsveränderungen, Atemdepression oder verminderte Motilität des Darms.

Ziel der Dachmarke sei es, die Kompetenz des Unternehmens in den Bereichen Onkologie und Rheuma zu stärken, denn die Betäubungsmittel könnten zur Behandlung von akuten und chronischen tumor- und nicht tumorbedingten Schmerzen Anwendung finden. Schon zum Start teilte Medac mit, sich mit „einem möglichst breiten Opioid-Portfolio ausstatten“ zu wollen.

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