Arzneimittelproduktion

Novartis baut XL-Fabrik in USA

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Berlin -

Novartis baut wie angekündigt seine Produktion in den USA aus. Der Pharmakonzern wird dazu im US-Bundesstaat North Carolina einen „Flaggschiffstandort für die Arzneimittelproduktion“ aufbauen.

Im Rahmen des Projekts baut Novartis in Durham zwei neue Anlagen zur Herstellung von Biopharmazeutika und sterile Verpackungen sowie in Morrisville eine neue Produktion für Darreichungsformen wie Tabletten und Kapseln sowie auch Verpackungen. Zudem werde das bereits in Durham stehende Werk für die sterile Abfüllung von Biopharma ausgebaut, hieß es.

Die Expansion in North Carolina ist laut den Angaben Teil des 23 Milliarden Dollar schweren Investitionsprogramms in den USA. Die Eröffnung der Werke sei in den Jahren 2027 und 2028 geplant. Bis 2030 will Novartis in North Carolina bis zu 700 neue Arbeitsplätze schaffen.

Die strategischen Investitionen seien wichtig, damit alle wichtigen Medikamente für US-Patienten in den USA hergestellt und in großem Umfang im ganzen Land ausgeliefert werden könnten. In Durham und Morris Plains (New Jersey) sollen Zell- und Gentherapien, in Millburn (New Jersey), Indianapolis (Indiana) und Carlsbad (Kalifornien) Radioligandentherapien und in Florida und Texas xRNA-basierte Medikamente hergestellt werden.

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