USA

Modriger Geruch bei Risperdal

, Uhr

Der Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) ruft erneut Produkte in den USA und Puerto Rico wegen moderigem Geruch zurück. Betroffen sind diesmal jeweils eine Charge des Neuroleptikums Risperdal (Risperidone), vertrieben von Ortho-McNeil-Janssen, und des Generikums Risperidone, vertrieben von der Tochter Patriot Pharmaceuticals. Insgesamt werden 40.000 Flaschen zurückgerufen. J&J schätzt aber, dass sich weniger als 2.800 Packungen auf dem Markt befinden.

Zwei Patienten hatten sich über den Geruch beschwert, der dem Unternehmen zufolge auf die Chemikalie 2,4,6-Tribromanisol (TBA) zurückzuführen ist. TBA stammt von einem Holzimprägniermittel, das bei der Herstellung von Paletten benutzt wird. Bereits im Januar hatte der Konzern nach eigenen Angaben Maßnahmen getroffen, um die Gefahr einer TBA-Verunreinigung zu reduzieren. Unter anderem müssen Zulieferer demnach nachweisen, dass sie keine Paletten aua chemisch behandeltem Holz benutzen.

Die J&J-Tochter Ortho-McNeil-Janssen hat sich auf Neurologika spezialisiert und stellt unter anderem Präparate zur Behandlung von Alzheimer, Epilepsie und Migräne her.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
Infektionskrankheiten
USA: Kind stirbt an Masern
Auftragsentwicklung
Merck verkauft CDMO an Lonza
Herzrhythmusstörungen
Mexiletin gegen Arrythmien
Mehr aus Ressort
2,5-fach stärkere Wirkung
Engelhard bringt neuartiges Vitamin D
Webshop vorübergehend offline
Versandapotheke Sanicare ist verkauft

APOTHEKE ADHOC Debatte