Neuer Glanz für alte Schätze

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Berlin - Den pflanzlichen Hustensaft Aspecton kennt man in jeder Apotheke. Doch der Klassiker aus Thymian hatte zuletzt etwas Staub angesetzt – das Durchschnittsalter der Anwender liegt bei 60+. Beim Hersteller Krewel Meuselbach hat man sich daher die sprichwörtlichen neuen Besen ins Haus geholt: Gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Quadt dürfen sich zwei junge Pharmamanager austoben, um die alten Schätze auf Hochglanz zu bringen und neue Märkte und Kundengruppen zu erschließen.

Als am 3. Juni 2011 die langfährige Firmenchefin Ingeborg Viefhues verstarb, war schnell klar, dass es einen Verkauf von Krewel Meuselbach nicht geben würde. In ihrem Testament hatte die Tochter von Firmengründer Dr. Ernst Georg Blank verfügt, dass das Unternehmen in wirtschaftlicher Selbstständigkeit fortzuführen sei.

„Wenn wir als selbstständiges Unternehmen am Markt bestehen wollen, müssen wir modern, attraktiv und erfolgreich sein“, sagt Quadt, der vor fast 30 Jahren als Lehrling bei Krewel Meuselbach begonnen hatte und seit März 2013 Geschäftsführer ist. Schon kurz nach seinem Antritt begann er damit, jeden Stein umzudrehen.

Pluspunkte brachten in der Analyse vor allem die starken Marken im Sortiment, allen voran Aspecton. Positiv schnitt außerdem die solide Produktion an den beiden Standorten in Eitorf (Nordrhein-Westfalen) und Gehren (Thüringen) ab. Schließlich wies die starke Präsenz in Russland, die Meuselbach in die „Ehe“ mit Krewel mitgebracht hatte, Potenzial auf.

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