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Hermes/DPD: Pakete werden teurer dpa, 08.12.2018 17:14 Uhr

Berlin - Der Job des Paketzustellers ist stressig und oft schlecht bezahlt. Die Lieferdienste Hermes und DPD kündigen höhere Preise an - auch um faire Löhne zu sichern, wie sie betonen. Marktführer DHL zahlt besser und will vorerst die Preise für die Haustürzustellung stabil halten.

Mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft haben die Paketdienste Hermes und DPD steigende Versandkosten für die Kunden angekündigt. Der zur Otto-Gruppe gehörende Anbieter Hermes – zweitgrößter der Branche in Deutschland hinter DHL – will die Zustellung an der Haustür verteuern.

„Wir werden die Preise stärker differenzieren. Das heißt unter anderem auch, dass die Haustürzustellung teurer werden wird», sagte Deutschlandchef Olaf Schabirosky dem Hamburger Abendblatt. Das Unternehmen hatte bereits im Frühjahr seine Paketpreise um durchschnittlich 4,5 Prozent erhöht.

Im kommenden Jahr werde es eine weitere Anhebung in ähnlicher Höhe geben, kündigte Schabirosky an. „Insgesamt wollen wir den Preis für ein Paket um 50 Cent erhöhen. Das geht aber nur in mehreren Schritten.“ Ziel sei es, mit den Mehreinnahmen die Zusteller besser bezahlen zu können. „Aktuell haben wir einen Mindestlohn von 9,50 Euro ausgerufen. In etwa vier Jahren kommen wir bei 12 Euro an“, erklärte der Manager.

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