OTC trifft OHC

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Berlin - GSK Consumer Health ist weltweit die Nummer 1 im OTC-Geschäft. In den deutschen Apotheken rangiert das neue Gemeinschaftsunternehmen von GlaxoSmithKline (GSK) und Novartis hinter Bayer und vor Ratiopharm/Teva, Klosterfrau, Stada, Boehringer Ingelheim und Hexal. Im Mass Market wird noch einmal dasselbe Volumen umgesetzt.

Insgesamt kommt GSK Consumer Health in Deutschland auf Erlöse von rund 470 Millionen Euro auf Basis der Herstellerabgabepreise (APU). Rund 280 Millionen Euro entfallen auf OTC-Produkte, der Rest wird mit Zahnpflegeprodukten (Oral Healthcare, OHC) im Mass Market umgesetzt. 80 Prozent der Umsätze werden mit neuen Marken erzielt, allen voran Voltaren mit 115 Millionen Euro, Sensodyne und Dr. Best mit je 80 Millionen Euro und Odol mit 70 Millionen Euro. Weitere wichtige Apothekenprodukte sind Fenistil, Lamisil, Otriven, Nicotinell und Lemocin sowie Chlorhexamed, Zovirax und Cetebe.

Novartis war mit seinen Produkten in Deutschland bislang nur in der Apotheke vertreten, entsprechend wurde der gesamte Umsatz von 200 Millionen Euro in der Offizin erzielt. Bei GSK spielte dieser Bereich eine untergeordnete Rolle; der Konzern war nach dem Verkauf von Granufink & Co. mit Erlösen von rund 40 Millionen Euro nicht einmal unter den Top-20.

Dafür hatte GSK im Mass Market einen festen Stand: Im Bereich der Zahncremes kommen Odol-med3, Sensodyne und Parodontax auf einen Marktanteil von rund 25 Prozent, genauso wie Odol im Bereich der Mundspüllösungen. Unter den Handzahnbürsten kommt Dr. Best trotz Verlusten nach wie vor auf rund 40 Prozent. An Bedeutung verloren hat dagegen Corega im Bereich der Haftcremes und Reiniger für Zahnersatz: Hier liegen Procter & Gamble (blend-a-dent) beziehungsweise Reckitt Benckiser (Kukident) vorn.

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