Anzag geht von der Börse

, , Uhr

Die letzten Kleinaktionäre werden aus dem Frankfurter Pharmagroßhandel Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) gedrängt. Die Hauptversammlung beschloss am Dienstag eine Bar-Abfindung von 29,02 Euro pro Aktie. Alliance Boots will das Unternehmen nach 90 Jahren von der Börse nehmen. Die Briten verfügen über die Stimmrechte von 96 Prozent des Grundkapitals und durften damit die verbliebenen Anteilseigner zwangsabfinden.

„Wenn jetzt nach 90 Jahren das Ende der Börsennotierung der ANZAG bevorsteht, wird die neue Gesellschafterstruktur das Unternehmen angesichts der wettbewerbsintensiven Marktsituation stabilisieren und darüber hinaus zahlreiche Impulse für eine erfolgreiche Zukunft geben“, sagte Anzag-Chef Dr. Thomas Trümper.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

APOTHEKE ADHOC Debatte

Neuere Artikel zum Thema
Mehr zum Thema
Großhändler verliert Geschäftsführer
Zimmermann verlässt AEP »
Mehr aus Ressort
Corona-Impfungen in Apotheken
Noventi: Impf-Termine mit Zava-Beratung »
Letzte Hoffnung E-Rezept
Zur Rose verliert Rx-Geschäft »
Weiteres
Podcast NUR MAL SO ZUM WISSEN
Karl, der Mal-sehen-wie-Große»
Mehr Transparenz in der Lieferkette
EMA bekommt Engpass-Datenbank»
Streit um das Millionenprojekt
LAV-Beitrag: 50 Euro pro Monat für Gedisa»
Suspension und Kapseln
Sildenafil in der Pädiatrie»
„Der Betriebsablauf darf nicht gestört werden“
Angestellte abwerben: Das ist nicht erlaubt»
Report Mainz über Impfpassfälschungen
Apotheken im Fadenkreuz von Impfgegnern»
Dosierung, bedenkliche Stoffe, Preis
Retaxgefahr Rezeptur»
Rechtliche und pharmazeutische Aspekte
Grauzone: Abgabe von mehreren OTC-Packungen»