Preisportal als Plattform

Apomio-Aufträge landen in Apotheken Carolin Ciulli, 12.12.2018 12:54 Uhr

Berlin - Das Preisportal Apomio will eine Bestellplattform aufbauen. Kunden sollen künftig nicht mehr nur nach dem günstigsten Preis eines Arzneimittels bei Versandapotheken suchen, sondern auch Produkte per Click & Collect in der Vor-Ort-Apotheke reservieren. Über einen Dienstleister werden die Daten von 6500 Apotheken genutzt. Die neuen Partner wurden vorab per Rundschreiben informiert.

Kunden können bei Apomio in fünf Klicks ein OTC-Arzneimittel vor Ort hinterlegen lassen. Dazu müssen sie nach der Produktwahl auf „Vor Ort reservieren“ auswählen. Das Feld wird oberhalb der Spalte mit den Preisen der gelisteten Versandapotheken angezeigt. Im Anschluss muss ein Ort ausgewählt werden. Dann werden die Vor-Ort-Apotheken gelistet. Hier wird es unübersichtlich, denn nicht alle sind mit dem Portal vernetzt.

Aktuell sind laut Apomio die Daten von rund 6500 stationären Apotheken hinterlegt. Nur bei ihnen erscheint der Hinweise „Medikamente reservieren“. Über einen Klick darauf kann der Kunde das Produkt noch einmal wechseln und weitere hinzufügen sowie seinen Kontakt hinterlegen. „Über eine Schnittstelle (API) werden die bei uns erfassten Medikamenten-Reservierungen direkt an die teilnehmenden Apotheken weitergeleitet“, sagt Projektleiterin Eleni Barth. Der Nutzer habe die Wahl, ob er das Produkt online über eine Versandapotheken bestellt oder vor Ort in seiner Nähe kauft.

Die Funktion gilt nur für Apotheken, die über den Kooperationspartner kommen. Sie nähmen automatisch teil, so Barth. Die Daten der Vor-Ort-Apotheken werden vom Deutschen Apotheker Verlag bereitgestellt. Apomio will sich nicht zum Dienstleister äußern. Eine Berliner Apotheke wurde von dem Service überrascht. Die Filialleiterin wusste nichts von der Kooperation. Das vorherige Rundschreiben sei im Spam-Ordner gelandet, sagt sie.

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