Pankreaserkrankungen: Mangelernährung als Risiko

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Berlin -

Erkrankungen des Pankreas können für Betroffene unangenehm sein. Neben einer Enzymersatztherapie kann auch die richtige Ernährung dazu beitragen, dass Symptome gelindert und Komplikationen wie eine Mangelernährung vermieden werden. Die Apotheke kann hier eine wertvolle Anlaufstelle sein. Apotheker:innen und PTA können entsprechend beraten.

Die Lebensqualität von Patient:innen mit Pankreaserkrankungen ist häufig enorm eingeschränkt: Neben Beschwerden wie Bauchschmerzen und Übelkeit können auch unangenehme Symptome wie Blähungen oder eine erhöhte Stuhlfrequenz hinzukommen und Gesellschaftsaktivitäten erschweren. Außerdem besteht das Risiko von schwerwiegenden Komplikationen: Viele Erkrankte leiden unter einer chronischen Gewichtsabnahme, die bis zur Mangelernährung reichen kann.

Erkrankungen werden häufig erst spät erkannt

Die Bauchspeicheldrüse sezerniert täglich rund 1,5 bis 3 Liter Pankreassaft. Dieser enthält hohe Mengen von Enzymen, die für die Verdauung essenziell sind. Sein pH-Wert liegt bei etwa 8. Da die produzierte Menge den Bedarf übersteigt, zeigen sich Störungen meist erst, wenn ein großer Teil des Drüsengewebes bereits geschädigt ist.

Im Rahmen eines Symposiums von Nordmark Pharma erläuterte Diätassistentin Heike Dethardt, Sprecherin der Fachgruppe Gastroenterologie beim Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) die Hintergründe der Erkrankung. Außerdem gab sie wertvolle Tipps für die Ernährung.

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