Hygiene in die Pflegeroutine integrieren

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Berlin -

Durch Corona haben viele Menschen ihr Hygieneverhalten geändert. Das Desinfektionsmittel gehört zum festen Bestandteil einer jeden Handtasche. Möchte man eine trockene Haut vermeiden, liegt eine pflegende Handcreme gleich daneben. Um die körpereigenen Keime auf der Haut nicht abzutöten und die Hautflora aus dem Gleichgewicht zu bringen, ist es wichtig, die Haut ausreichend zu pflegen.

Eine konsequente Handhygiene stellt einen guten Schutz vor Viren aller Art dar. Lässt sich eine Tröpfcheninfektion durch Husten und Niesen nicht vermeiden, so kann eine Keim-Verschleppung über die Hände durch regelmäßige Einreibung alkoholischer Lösungen eingedämmt werden. Folge ist häufig eine trockene Haut. Gerade jetzt, in Zeiten der Pandemie, leiden viele unter rissigen Fingerknöcheln. Die weitere Nutzung von Desinfektionsmitteln ist schmerzhaft und führt zu Rötungen. Der regelmäßige Gebrauch alkoholischer Lösungen schädigt die Hautbarriere und verlangsamt die Wundheilung. Um Komplikationen – wie das chronische Handekzem – zu vermeiden, sollte frühzeitig mit einer adäquaten Hautpflege begonnen werden.

Desinfektionsmittel plus Pflege

Lösungen und Gele auf Alkoholbasis trocknen die Haut aus, dennoch kann ein erfolgreicher bakterizider oder viruzider Effekt nur mittels Ethanols & Co. erzielt werden. Gut, wenn das regelmäßig verwendete Produkt Rückfetter und weitere pflegende Inhaltsstoffe enthält. Die meisten Hautdesinfektionsmittel enthalten Glycerin. Glycerin soll, bedingt durch seine hohe osmotische Aktivität, lokal Wasser binden und die Epidermis durchfeuchten. Einige Produkte enthalten darüber hinaus weitere pflegende Öle. Das Olivenöl Hygiene Handfluid von Medipharma Cosmetics auf Ethanolbasis enthält neben Glycerin noch einen Komplex aus verschiedenen Pflanzenextrakten wie Klette, Pfefferminze, Thymian, Rosmarin und Eukalyptus. Durch den Zusatz dieser Stoffe wird die Haut darüber hinaus auch noch gepflegt.

Bei der Seife mit der Pflege beginnen

Die Hände werden während der Pandemie gerade stark beansprucht. Apotheker und PTA merken das seit einigen Wochen besonders. Doch auch in anderen Berufen werden die Finger starken Belastungen ausgesetzt: Krankenschwester, Reinigungsfachkraft, Koch – Menschen die acht Stunden täglich viel mit Wasser und Seife oder Handschuhen arbeiten, leiden häufig unter dauerhaft trockener Haut. Die Anwendung von Wasser und Seife weicht die Hornschicht auf. Die Folge: Hautfette und natürliche Feuchthaltefaktoren gehen verloren – die Haut trocknet immer stärker aus. Umso wichtiger ist es, der Haut die verlorenen Stoffe zurückzugeben – am besten bereits bei der Reinigung.

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