Atemwegserkrankungen: Auf die mukoziliäre Clearance kommt es an | APOTHEKE ADHOC
„Wir schauen genauer hin“

Atemwegserkrankungen: Auf die mukoziliäre Clearance kommt es an

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Berlin -

Corona, Grippe, Erkältung: Die vergangenen anderthalb Jahre haben die Betrachtungsweise von Atemwegserkrankungen geändert, sowohl bei Ärzten und Apothekern, als auch bei den Patienten. Das 6. Kompetenz-Kolleg von Pohl-Boskamp widmete sich der Bedeutung der mukoziliären Clearance (MCC).

In diesem Jahr fand das Kompetenz-Kolleg erneut als Online-Veranstaltung statt. Die Expert:innen tauschten sich anhand von Thesen zum Thema mukoziliären Clearance (MCC), die Veränderungen der Behandlung von Atemwegserkrankungen durch Corona und zur bevorstehenden Erkältungszeit aus. Wieder mit dabei waren der Pneumologe Dr. Kai-Michael Beeh, die niedergelassene Allgemeinärztin Dr. Petra Sandow und HNO-Facharzt Dr. Robin Banerjee.

Corona ist immer noch ein Thema – besonders auf Patientenebene. Die Experten bestätigen, dass viele Patienten bei erstem Schnupfen und Heiserkeit sensibilisiert sind. Die Pandemie hat dazu geführt, dass viele nicht nur für die Krankschreibung in die Praxis kommen, sondern weil ein spezifischer Produktwunsch vorliegt. „Einen klassischen Etagenwechsel, den kennen die Patienten. Sie sind gewillt, frühzeitig etwas zu machen. Sie fordern eine Produktempfehlung ein, am besten auf einem grünen Rezept“, berichtet Sandow aus ihrem Praxisalltag. „Darüber hinaus hat sich die Diagnostik bei Husten und Heiserkeit geändert. Wir schauen genauer hin.“ Ihre Kollegen bestätigen diesen Eindruck.

Die Bedeutung der Behandlung von Atemwegsinfekten wurde in den vergangenen Monaten mehr Aufmerksamkeit geschenkt. „Nicht nur Sars-CoV-2, sondern jeder nicht rechtzeitig behandelte Viruserreger kann länger weitergegeben werden“, erläutert Sandow. Beeh fügt hinzu: „Wir betreiben seit längerer Zeit eine intensive Risikostratifizierung. Covid-19 hat ein großes Spektrum an Verläufen. Dieses reicht von asymptomatischen Verläufen bis hin zu Schweren mit Hospitalisierung. Doch auch andere Erreger können zu einfachen oder eben schweren Verläufen führen.“ Somit sei die frühzeitige Behandlung von Atemwegsinfekten immer wichtig, unabhängig vom Erreger. Die Expert:innen sehen diesen Wandel auch auf der Patientenebene. Durch die Pandemie suchen Betroffene früher Rat in der Apotheke oder beim Hausarzt.

Eine gute Empfehlung im Rahmen der Beratung sei beispielsweise Gelomyrtol forte mit dem Spezialdestillat ätherischer Öle ELOM-080, finden die Experten. Immerhin handele es sich um eine evidenzbasierte Therapie: Die Wirkstoffkombination verbessert den natürlichen Schutz- und Reinigungsmechanismus bis in die tiefen Atemwege. Die Aktivität der Flimmerhärchen wird deutlich gesteigert, der Schleim verflüssigt und dadurch das Sekret mit anhaftenden Bakterien und Viren schneller abtransportiert.

Mukoziliäre Clearance unterstützen

Eine Sache, die bei jedem Infekt wichtig ist, ist die MCC. Je besser die Reinigung der Atemwege funktioniert, desto besser kann der Körper Erreger abtransportieren. Ein früher Therapiebeginn, der die Förderung der MCC beinhaltet, kann positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen. Patienten genesen schneller, wenn sie bestimmte Erkältungspräparate einnehmen. In einer Studie, die die Wirksamkeit von ELOM-080 untersucht hat, konnte gezeigt werden, dass bereits ab Tag 4 der Behandlung eine signifikante Symptomlinderung festgestellt werden konnte. Unter der Einnahme von Gelomyrtol forte konnte ein Genesungsvorsprung von einem Tag ausgemacht werden.

Durch eine Aktivierung der MCC wird die körpereigene Atemwegsbarriere gefördert. ELOM-080 führt dazu, dass die Reinigung der Atemwege durch Erreger nicht ins Stocken gerät. Nur eine intakte MCC kann die Ausbreitung von Viren innerhalb der Atemwege verhindern. Auf die Frage hin, ob Präparate wie Gelomyrtol & Co. prophylaktisch eingenommen werden sollten, antwortete Beeh: „Eine generelle Empfehlung zur Einnahme, bevor es zum eigentlichen Infekt kommt, kann ich nicht geben.“ Die Einnahme von ELOM-080 sollte jedoch so früh wie möglich, also bei den ersten Anzeichen einer akuten Rhinosinusitis erfolgen.

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