Covid-19: Neue Remdesivir-Daten liegen vor

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Berlin - Gilead hat heute zusätzliche Daten zu Remdesivir bekannt gegeben. Bisher ist das Präparat das einzige in der EU-zugelassene Medikament zur Behandlung von Covid-19. Die Daten umfassen eine vergleichende Analyse der Phase-III-Simple-Severe-Studie und eine reale retrospektive Kohorte von Patienten mit schweren Covid-Verläufen.

Remdesivir wurde in der vergangenen Woche in Europa zur Behandlung von Covid-19 zugelassen. Die EU-Kommission hat der bedingten Zulassung von Remdesivir zugestimmt. Das antivirale Mittel ist in den USA und in Japan bereits auf dem Markt. Die Gabe von Remdesivir soll eine Hospitalisierung im Schnitt um vier Tage verkürzen. Die aktuell zusätzlich präsentierten Daten zeigen, dass eine Behandlung mit dem antiviralen Mittel die klinische Genesung auch in der Praxis verbessert.

Kinder und Schwangere

Aus Analysen des Compassionate-Use-Programms konnte gezeigt werden, dass 83 Prozent der pädiatrischen Patienten (n = 77) und 92 Prozent der schwangeren Frauen (n = 86) bis zum 28. Tag wieder gesund wurden. In diesen Populationen wurden keine neuen Nebenwirkungen mit Remdesivir identifiziert. Gilead kündigte kürzlich die Einleitung einer globalen, offenen Phase-II/III-Studie an, um die Sicherheit, Verträglichkeit und Pharmakokinetik von Remdesivir bei pädiatrischen Patienten von der Geburt bis zu einem Alter von unter 18 Jahren zu bewerten. Gilead arbeitet auch an einer Studie für schwangere Frauen.

„Wir arbeiten daran, unser Verständnis für den vollen Nutzen von Remdesivir zu erweitern. Um der Dringlichkeit der anhaltenden Pandemie zu begegnen, teilen wir so schnell wie möglich Daten mit der Forschungsgemeinschaft, um transparente und zeitnahe Aktualisierungen neuer Entwicklungen mit Remdesivir bereitzustellen“, sagte Dr. Merdad Parsey, Chief Medical Officer bei Gilead. „Diese auf der virtuellen Covid-19-Konferenz vorgestellten Daten werfen ein zusätzliches Licht auf die Verwendung von Remdesivir bei bestimmten Patientenpopulationen, einschließlich solcher, die möglicherweise für höhere Covid-19-Infektionsraten anfällig sind, sowie anderer besonders gefährdeter Patienten, einschließlich Kinder und Schwangere und stillende Frauen. “

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