Leichtes Spiel

Impfpass-Fake: Personalien zurückgelassen

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Berlin -

Gleich zweimal leichtes Spiel hatte die Polizei im Ruhrgebiet am Montag wegen mutmaßlichen Impfpass-Fälschungen. In beiden Fällen wurden Dokumente mit personenbezogenen Daten in der Apotheke vergessen.

In Schwerte war eine Frau aus einer Apotheke geflüchtet, nachdem die Apothekerin den zur Digitalisierung vorgelegten Impfpass als gefälscht entlarvt hatte. „Dumm gelaufen: Sie hatte an Ort und Stelle ihren Personalausweis vergessen“, so die Polizei am Dienstag in einer Mitteilung zu dem Vorfall. Die Polizei habe der 30-Jährigen sofort einen Besuch abgestattet und ermittele nun.

In Unna hatte sich der Besitzer eines laut Polizei gefälschten Impfpasses ebenfalls schon vor Eintreffen der Beamten aus einer Apotheke entfernt. Eine Mitarbeiterin dort war auf eine falsche Chargennummer gestoßen und hatte die Polizei eingeschaltet. Allerdings hatte der Flüchtige Kopien seiner Krankenkassenkarte und des Personalausweises zurückgelassen, so dass die Polizei ein Strafverfahren einleiten konnte.

Fälschungen erkennen

In ganz Deutschland kommt es wieder zu Meldungen, dass gefälschte Impfpässe auftauchen. Ob nun online oder aus dem Fitnessstudio – die gefälschten Dokumente gelangen auf ganz unterschiedliche Weise an den Mann oder die Frau. Mit der Zeit haben sich die Fälschungen verändert. Die Chargen können mittlerweile online überprüft werden. Für alle anderen Punkte bedarf es weiterhin ein aufmerksames Auge. Hier ein Download zur Erkennung der falschen Pässe.

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