Prüfpflicht für Apotheken

Hydroxychloroquin: Indikation muss auf das Rezept

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Berlin -

Hydroxychloroquin-haltige Arzneimittel dürfen in Apotheken nur noch abgegeben werden, wenn der Arzt eine der zugelassenen Indikationen auf der Verordnung vermerkt hat. Darüber informiert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Keine Indikation = keine Abgabe

Hydroxychloroquin-haltige Arzneimittel dürfen im Rahmen der ambulanten Versorgung nur noch abgegeben werden, wenn die Präparate für Therapien einer der zugelassenen Indikation verordnet werden. Dazu gehören:

  • rheumatoide Arthritis
  • juvenile idiopathische Arthritis
  • systemischer Lupus erythematodes
  • Malariaprophylaxe und -therapie

Die Indikation muss der behandelnde Arzt auf dem Rezept vermerken. Die Arzneimittel sollen nicht mehr als Privatrezept ohne Angabe der Indikation verordnet werden. Auch für den Eigengebrauch nach Vorlage des Arztausweises sollte keine Abgabe in der Apotheke erfolgen.

Hat der Arzt versäumt, eine zugelassene Indikation auf der Hydroxychloroquin-Verordnung zu dokumentieren, kann die Apotheke Rücksprache halten und nach Bestätigung einer zulassungskonformen Indikation das Rezept beliefern und die Indikation auf der Verordnung nachtragen.

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