How to: Hash-Code

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Berlin - Für parenterale Zubereitungen ist die 40-stellige Ziffernfolge schon länger Pflicht. Doch wirklichen Einzug in die Apotheken erhielt der Hash-Code durch Cannabis-Rezepturen. Seit dem 1. Juli müssen Blüten, Kapseln und Extrakte mit THC und CBD mit dem neuen Wert versehen werden. Nicht alle Software-Häuser waren zum Stichtag bereit.

Verordnungen über Parenteralia und Cannabis-Rezepturen müssen mit einem Hash-Code versehen werden. Dieser dient der Verknüpfung des Papier-Rezeptes mit den elektronisch übermittelten Abrechnungsdaten. Diese 40 Ziffern enthalten elektronische Zusatzdaten, daher auch der Begriff Z-Datensatz.

Die Ziffernfolge liefert den Kostenträgern detailliertere Informationen über den tatsächlich getätigten Einkauf. Normalerweise wird zur Taxierung von Rezepturen die Hilfstaxe herangezogen – im Falle von Parenteralia und Cannabis werden nun die PZN der tatsächlich verwendeten Packungen aufgedruckt. Gerade bei Cannabis ordern die Apotheken, die zahlreiche dieser Rezepturen herstellen, direkt beim Hersteller. Nicht selten werden hier Rabatte gewährt. Diese können allein durch den Hash-Wert nicht nachvollzogen werden, abgerechnet wird nach Listen-EK.

Der lange Hash-Code wird verteilt auf die zweite und dritte Taxzeile des Rezeptes gedruckt. Dabei setzt sich der Wert wie folgt zusammen:

  1. PZN (Feld 1 bis 10)
  2. Faktor (Feld 11 bis 13)
  3. Taxe (Feld 14 bis 20)
  4. PZN (Feld 21 bis 30)
  5. Faktor (Feld 31 bis 33)
  6. Feld Taxe (34 bis 40)

Die Punkte 1. bis 3. werden in die zweite, die Punkte 4. bis 6. in die dritte Zeile gedruckt.

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