Wie kommt man beim Telemedizin-Anbieter Kry an eine elektronische Verordnung – und vor allem: wie kommt die in die Apotheke? Wir haben es ausprobiert. Foto: APOTHEKE ADHOC
Die Anmeldung läuft schon mal unkompliziert. Es müssen Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angegeben werden.
KRY will wissen, wie man krankenversichert ist.
Von A wie Akne ...
...bis V wie Verstopfung werden zahlreiche Beschwerdebilder angezeigt.
Es erscheint ein Warnhinweis, der auf das konkrete Beschwerdebild zugeschnitten scheint:
Darüber hinaus will die App wissen wie lange die Beschwerden bereits bestehen...
... welche Symptome vorliegen...
... ob Medikamente eingenommen werden...
... oder ob Allergien bestehen.
Und es wird gefragt, ob der Arzt in die Patientenakte einsehen darf.
Auch die Preiskalkulation wird erklärt.
Mit der Teminbestätigung heißt es nun: Auf den Anruf des Arztes warten.
Wir sollen uns auf den Termin vobereiten, heißt es in der App...
... und einer Terminbestätigung per SMS.
Nach dem Arztgespräch heißt es erneut warten. Nun auf die Verordnung.
Mit den verschriebenen Wirkstoffen wird einem in der App auch direkt eine Auswahl der Bezugswege geboten.
Die Bestätigung zur Abholung kommt mit allen, dafür relevanten Daten, als Benachrichtigung in der App.
Das „Rezept“ liegt der Apotheke dann nur als Fax vor.
Passend dazu gibt es ein Schreiben für die Apotheken.
Die Ausbeute: zwei verschiedene Antibiosen und ein Rechnungsbetrag von insgesamt 64,40 Euro.
Berlin
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Kry will zum Platzhirsch auf dem deutschen Telemedizin-Markt werden und bringt ein eigenes eRezept mit. Doch wie funktioniert die elektronische Verordnung und wie kommt sie in die Apotheke? Wir haben es getestet.
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