Kolorektalkarzinom

Zulassungsstudien für Stivarga-Kombi dpa/ APOTHEKE ADHOC, 19.07.2019 14:59 Uhr

Berlin - Der Pharmakonzern Bayer gab die Vereinbarung über eine klinische Zusammenarbeit mit Bristol-Myers Squibb und Ono Pharmaceutical bekannt: Ziel der Zusammenarbeit ist die Beurteilung einer Kombination des Multikinase-Inhibitors Stivarga (Regorafenib) von Bayer und des immuno-onkologischen Therapeutikums (IO) Opdivo (Nivolumab) von Bristol-Myers Squibb und Ono bei Patienten mit Mikrosatelliten-stabilem metastasierten Kolorektalkarzinom (MSS mCRC).

Die Kombination von Regorafenib und Nivolumab soll im Vergleich zu Regorafenib als Monotherapie bessere Ergebnisse erzielen. In der Frühphasenstudie „Regonivo“ in Japan habe die Kombination bereits vielversprechende vorläufige Ergebnisse bei der Wirksamkeit gezeigt. Die bereits Ende Mai, Anfang Juni auf der Jahrestagung der US-Gesellschaft für klinische Onkologie vorgestellten Daten rechtfertigen eine weitere Untersuchung bei Patienten mit kolorektalem Karzinom, heißt es weiter.

In der Phase-III-Zulassungsstudie „Correct“ konnte Regorafenib einen Gesamtüberlebensvorteil zeigen. Obwohl es in den letzten Jahren Fortschritte in der Behandlung gab, haben etwa 95 Prozent der mCRC-Patienten MSS-Tumore, bei denen IO-Behandlungen als Monotherapie nur begrenzte Wirksamkeit zeigen.

Nivolumab ist ein monoklonaler Antikörper, der zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen eingesetzt wird. Er bindet an den PD-1-Rezeptor auf T-Zellen und hemmt die Interaktion mit den Liganden PD-L1 und PD-L2 auf den Krebszellen, wodurch das Immunsystem stimuliert wird. Regorafenib ist ein oraler Multi-Kinase-Inhibitor, welcher 2011 von Bayer entwickelt wurde. Der Arzneistoff hemmt die Wirkung verschiedener Enzyme, sogenannter Proteinkinasen, innerhalb der Signalwege der Zelle, die für die Blutversorgung des Tumors, dessen Wachstum und die Metastasenbildung verantwortlich sind.

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