Wohin mit dem Resturlaub?

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Berlin - In wenigen Wochen ist das Jahr wieder vorbei. Einige Apothekenmitarbeiter haben noch immer Urlaubstage zur Verfügung. Doch zum Ausspannen im Dezember bleibt beim Weihnachtsstress oftmals keine Zeit. Nur in Ausnahmefällen wird der Chef jetzt noch Urlaub gewähren. Um die restlichen Urlaubstage nicht verfallen zu lassen, sollte man rechtzeitig mit dem Chef sprechen.

Die Urlaubstage, die den Angestellten über das Jahr hinweg zustehen, können theoretisch einfach gestrichen werden, wenn sie zum Jahresende nicht aufgebraucht sind. Rein rechtlich muss der Urlaub im laufenden Kalenderjahr vom Arbeitnehmer geltend gemacht und vom Arbeitgeber gewährt werden. Oft drängen die Arbeitgeber ab November sogar dazu, die restlichen Tage zu nutzen.

In vielen Unternehmen erlischt der Urlaubsanspruch somit tatsächlich nach dem Ende des Kalenderjahres. Nur in besonderen Fällen dürfen die restlichen Tage mit in das neue Jahr genommen werden. Dazu zählen beispielsweise personelle Engpässe oder ein unvorhergesehener Arbeitsanfall, wodurch ein Urlaub vom Arbeitgeber nicht gewährt werden kann.

Laut Bundesrahmentarifvertrag stehen den Apothekenmitarbeitern 33 Urlaubstage pro Jahr zu. Je nach der Länge der Betriebszugehörigkeit kann die Anzahl mit den Jahren steigen. Der gesetzliche Mindesturlaub liegt hingegen nur bei 24 Tagen, ebenfalls für die Sechstagewoche. Aufgrund der personellen Strukturen und dieser vergleichsweise hohen Anzahl an Urlaubstagen kann es in den Apotheken schnell passieren, dass die übrigen freien Tage nicht mehr im laufenden Jahr eingeplant werden können.
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