Sonderzahlung

Weihnachtsgeld ungerecht verteilt APOTHEKE ADHOC, 04.12.2015 11:49 Uhr

Berlin - Gerade zu Weihnachten wird bei vielen Arbeitnehmern das Geld knapp, das Geschenke-Shopping greift den Geldbeutel an. Umso größer ist die Freude über eine Extrazahlung vom Arbeitgeber. Es gibt jedoch ein paar Unterschiede dabei, wer Weihnachtsgeld bekommt und wer nicht. Apothekenangestellte, die nach Tarif bezahlt werden, haben vielen anderen deutschen Arbeitnehmern dabei einiges voraus.

Insgesamt bekommen branchenübergreifend 72 Prozent der Beschäftigten, deren Arbeitgeber tarifgebunden ist, gegen Jahresende ihr Weihnachtsgeld. Bei Angestellten ohne Tarifvertrag sind es hingegen nur 42 Prozent. Das ergeben die Daten, die von „Lohnspiegel“ erhoben und vom WSI-Institut der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet wurden. Insgesamt kann sich nur etwa jeder zweite deutsche Arbeitnehmer über die Jahressonderzahlung freuen.

Tarifverträge gelten häufiger in westdeutschen Unternehmen als in ostdeutschen. Aus diesem Grund wird in Westdeutschland erheblich öfter ein Weihnachtsgeld ausgezahlt; hier werden 56 Prozent „beschenkt“, im Osten nur 40 Prozent. Tatsächlich macht sich außertariflich auch beim Weihnachtsgeld ein Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Angestellten bemerkbar. 56 Prozent der Männer erhalten den Bonus, aber nur 50 Prozent der Frauen.

Auch auf das Beschäftigungsverhältnis kommt es an: Jeder zweite Leiharbeiter bekommt Weihnachtsgeld, befristet Beschäftigte zu 45 Prozent und bei unbefristeten Verträgen 55 Prozent der Arbeitnehmer. Von den Vollzeitangestellten dürfen sich 55 Prozent freuen, unter denen mit Teilzeitvertrag 49 Prozent.

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