Qualitätsmanagementsystem

PTA macht den Qualitätscheck

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Berlin -

Ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) in Apotheken soll hochwertige Beratungen und Rezepturen sicherstellen und damit die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöhen. Seit 2014 müssen alle Apotheken ein QMS vorweisen können. Während der Inhaber Qualitätsziele festlegt, sorgt ein Qualitätsmanagement-Beaufragter (QMB) dafür, dass diese Vorgaben praktisch umgesetzt werden.

Gerade in kleineren Apotheken können PTA diese Position ausfüllen. In der Central-Apotheke im sächsischen Falkenstein von Inhaber Robert Herold hat Sylvie Roch diese Aufgabe übernommen. „Mir macht es Spaß, Arbeitsprozesse zu optimieren. Das liegt mir“, sagt die PTA. Sie konnte noch Berufserfahrung in zwei anderen Apotheken sammeln – und hat damit Vergleichsmöglichkeiten. Daher sei der Inhaber auf sie zugekommen und habe gefragt, ob sie die Stelle der QMB übernehmen wolle.

Roch prüft durchgängig, ob Verbesserungen in Arbeitsaufläufen nötig sind. Sie aktualisiert gegebenenfalls die Prozessbeschreibungen in der QM-Software und entwirft neue Formblätter. Die Kollegen kommen auf sie, wenn sie eine Aufgabe anders angehen wollen. Änderung der Betriebsabläufe kann Roch aber nur mit Zustimmung von Herold vornehmen.

Bevor die Central-Apotheke eine Software eingesetzt hat, wurde ein Handbuch als Dokument allen 25 Mitarbeitern zugänglich gemacht. „In der Software lassen sich Änderungen viel schneller einpflegen“, sagt Roch. Die Beschreibungen sollen insbesondere neuen Mitarbeitern als Orientierung dienen. Zugleich werden alle Abläufe auf diese Weise vereinheitlicht.

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