Österreich

Marcus Kallenda: PKA aus Leidenschaft Laura Spiesecke, 02.12.2015 14:26 Uhr

Berlin - In Deutschland sind die Apotheken ganz klar in Frauenhand. Auch in Österreich sieht es nicht anders aus. Abgesehen von den Apothekern arbeiten dort in den Offizinen noch PKA und einige Apothekenhelfer, die bis 1999 ausgebildet wurden. Marcus Kallenda ist PKA und gehört damit zum verschwindend geringen Männeranteil von nicht einmal zwei Prozent in seinem Berufsstand. Doch er ist nicht nur Hahn im Korb, sondern setzt sich auch noch für die Interessen der PKA ein.

In den österreichischen Apotheken gibt es den Posten der PTA nicht, die PKA haben daher im Vergleich zu deutschen PKA eine besondere Stellung. Doch eine eigene Interessenvertretung, wie es sie in Deutschland beispielsweise für PTA gibt, fehlte für die österreichischen Angestellten lange. PKA werden dort vor allem durch die Apothekerkammer und den Apothekerverband vertreten.

Marcus Kallenda wollte das ändern. Der PKA arbeitet in der Apotheke „Zum Einsiedler“ in Wien, wo er bereits seine Ausbildung absolvierte, und engagiert sich nebenbei in seiner Interessenvertretung „pkacircle“. Zusammen mit seinen Kollegen will er den PKA eine eigene Plattform bieten. „Bisher hat sich zwar der Österreichische Apothekerverband der Aus- und Weiterbildung der PKA angenommen, jedoch ist der Apothekerverband als Vertretung der selbstständigen Apotheker nicht zwingend die ideale Vertretung“, so Kallenda.

Damit sei die Notwendigkeit einer eigenen Interessenvertretung auf jeden Fall gegeben, schließlich stellten die PKA mit rund 5300 Personen eine fast so große Gruppe wie die Apotheker mit rund 5600 Personen dar. Werden die Azubis hinzugerechnet, handelt es sich sogar um 6600 PKA. Bereits 2009 wollte Kallenda einen Verein für PKA gründen, so richtig geklappt hat es dann aber erst vor einem Jahr.

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