Ab Herbst: Zeit der spröden Lippen

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Berlin - Sinken die Temperaturen auf unter acht Grad, dann gehen auch die Talgdrüsen in den Winterschlaf. Die Lippen sind vom Austrocknen besonders gefährdet, denn sie besitzen keine dieser Drüsen. Wind und wiederholtes Befeuchten mit der Zunge tun ihr Übriges. Doch bei der Wahl der Lippenpflege sollte man die Augen genau auf die Inhaltsstoffe richten. Passend zum Herbstanfang kommen auch zwei neue Produkte in die Offizin.

Ob Pflegestift, Cremetube oder Glastiegelchen – die meisten führen im Winter ein Lippenpflegeprodukt mit sich. Aufgerissene Lippen sind nämlich nicht nur unästhetisch, sondern auch schmerzhaft. Kommt es zu tieferen Rissen beginnen diese zu bluten, damit erhöht sich die Gefahr der Keimeinschleppung. Nicht selten heilen die Risse unzureichend, da mit jedem gesprochenen Wort erneut Zug auf die Lippe kommt.

Bei der Wahl des richtigen Produktes sollte auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Wie immer gilt: Sensible Haut sollte nicht in Berührung mit Duftstoffen kommen. So können unter anderem Geraniol, Farnesol, Hexyl Cinnamal oder Linalool für allergische Hautreaktionen führen. Bei eh schon gestresster Haut können diese Reaktionen stärker ausfallen.

Wenn es nach dem Verbrauchermagazin Öko-Test geht, so sollten Stifte und Cremes mit Mineralölen (MOSH- oder MOAH-Verbindungen), sowie Paraffinen lieber im Regal liegen gelassen werden. MOAH-Verbindungen stehen im Verdacht, kanzerogen zu wirken. Anfang des Jahres schnitten die beiden Lippenpflegeprodukte der Marken Weleda und Dr. Hauschka sehr gut ab.

Diesen Winter kommen im Bereich Lippenpflege zwei Neuheiten ins Regal. Primavera launcht gleich zwei Stifte. Zum einen bringt das Unternehmen einen speziell für strapazierte Lippen entwickelten Pflegestift auf den Markt – „Lip Balm Care & Repair“ enthält Hanföl, dieses ist besonders reich an den mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolensäure. Der zweite Stift „Lip Balm Care & Glow“ enthält Orangen- und Rosenöl.

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