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Schlecht aufgestellt in die Schicksalswahl APOTHEKE ADHOC, 13.09.2017 10:03 Uhr

Düsseldorf - Wenn am 24. September ein neuer Bundestag gewählt wird, geht es für die Apotheken um viel. Je nach politischer Konstellation nach der Wahl könnten sich die Vorzeichen für die Branche erheblich verändern. Viele Teilnehmer eine Umfrage von APOSCOPE sehen den Urnengang daher als „Schicksalswahl“. Mit der Arbeit ihrer Standesvertretung in der abgelaufenen Legislaturperiode sind die meisten nicht sonderlich zufrieden.

Für mehr als jeden dritten Inhaber (37,6 Prozent) handelt es sich in anderthalb Wochen tatsächlich um eine Schicksalswahl. Weitere 35,6 Prozent stimmen dieser Aussage zumindest teilweise zu, nur 17,2 Prozent können damit nichts anfangen. Unter den befragten PTA sind viele Teilnehmer recht ratlos: 26 Prozent haben zu dieser Frage keine Meinung.

In der Bewertung, wie gut oder schlecht sich die eigenen Standesvertretung in der jetzt endenden Legislaturperiode geschlagen hat, gehen die Meinungen auseinander. 8 Prozent der Inhaber stimmen der Aussage zu, dass die ABDA viel erreicht hat, weitere 16 Prozent stimmen dem teilweise zu. Allerdings sind die Kritiker in der Mehrheit: 28 Prozent stimmen der Aussage, die ABDA habe viel erreicht, kaum zu, 48 Prozent überhaupt nicht.

Ex-Präsidentschaftskandidat Kai-Peter Siemsen sieht die insgesamt zurückhaltende Ansprache der Politik seitens der ABDA-Spitze als eine Schwachstelle. Im Interview mit APOTHEKE ADHOC moniert Siemsen auch die Kommunikation zu den Mitgliedsorganisationen.

Auch in der Offizin ist die Stimmung nicht besonders gut. Das Ansehen der Apotheker ist nur aus Sicht einer Minderheit von 10 Prozent heute besser als vor vier Jahren. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) sehen das anders, aus ihrer Sicht haben die Apotheker an Ansehen verloren.

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